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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Piwik (page 1 of 2)

Sicherheitsleck bei Piwik

Nachdem ich die Software hier schon häufiger empfohlen habe muss ich heute leider eine schlechte Nachricht verkünden. Die Version 1.9.2 wurde mit ein paar Zeilen Schadcode versehen.

Laut seeseekey muss die Infektion nach 15:18 am 26. November 2012 passiert sein, denn da hat er das Update eingespielt und diese Installation ist noch nicht betroffen. Auch die Meinige ist verschont geblieben, allerdings hatte ich diese Aktualisierung auch schon lange eingespielt gehabt.

Genaue Informationen zu der Attacke gibt es im PIWIK Forum. Auf jeden Fall sollte man die eigene Installation schnellstmöglich überprüfen.

Befindet sich eine Zeile mit

in der Datei piwik/core/Loader.php hat man leider die modifizierte Version installiert. Sollte das so sein, muss man auf jeden Fall die Dateien piwik/core/DataTable/Filter/Megre.php und /lic.log löschen, denn diese wurden vom Angreifer generiert.

Am Besten löscht man aber gleich alle Dateien und installiert alles neu. Dazu kann man die die neuste latest.zip nehmen, denn diese soll sauber sein. Da aber noch nicht klar  ist wie der Code eingeschleust wurde (und ob das wieder geschen kann) ist es sicherer die Dateien direkt von github herunterzuladen, denn das Repository war nie kompromitiert.

 

Ich habe mich entschlossen diesen Artikel im UbuntuusersPlaneten erscheinen zu lassen, auch wenn er Ubuntufern ist. Die Software ist unter Bloggern doch recht beliebt und diese Backdoor kann man leider nicht mehr harmlos nennen.

Update: Artikel leicht modifiziert

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Piwik 1.9 – Statistiken grafisch aufbereitet

Die Open-Source Webanalysesoftware Piwik ist in der neuen Version 1.9 erschienen und hat tolle neue Funktionen mit an Bord.

Da alle Statistikplugins für WordPress die Datenbank aufblasen und externe Dienste meist aus Datenschutzgründen nicht in Frage kommen, setze ich schon seit einiger Zeit auf eine selbstgehostete Lösung. Zuerst war es noch Pagelogger, aber seit Piwik auf dem Markt ist habe ich umgestellt und es bisher nicht bereut. Piwik ist leistungsstark, anpassbar, datenschutzkonform und featurereich, hinkte aber GoogleAnalytics hinterher, da es bisher versucht hat Kernfunktionen des Platzhirsches nachzubilden. Inzwischen haben die Entwickler wohl Zeit gefunden auch wirklich Neues zu entwerfen. Neben kleinerer Verbesserungen und Integrieren von Pluginfunktionen in den Core wartet 1.9 mit einer Funktion auf, die wirklich nützlich ist.

Wenn man seine Statistiken anschaut, sind natürlich erstmal die absoluten Kennzahlen (Wieviele kommen/ kamen wann auf welche Seite) und deren Entwicklung wichtig. Das kann aber inzwischen jedes kleine Statistikskript und eigentlich würden dazu sogar Serverlogs reichen. Oft viel interessannter und wichtiger sind Antworten auf die Frage: Woher kamen Besucher und wohin gehen sie? Für ein privates Blog ist das nur spannend für komerzielle Seiten (vor allen Dingen Internetshops) ist diese Analyse geradezu essentiell. Natürlich konnte Piwik solche Daten auch schon in der Vergangenheit anzeigen und auch andere Tools zeigen Referrer, Ein- und Ausstiegseiten oder gar die Verweildauer an. Sich aber durch alle möglichen ´Tabellen und Tools zu klicken ist nicht nur aufwändig, sondern auch unübersichtlich. Hier setzt nun Transitions an und bereitet die schon vorhandenen Statistiken grafisch auf.

Transitions aktiviert man einfach unter “Einstellungen >> Plugins“. Bei mir hat es dann ein bisschen gedauert, bis ich mir die ersten Grafiken anschauen konnte. Woran das lag weiß ich nicht. Auf jeden Fall erscheint nun ein neuer Link hinter jedem Seitentitel (z.B unter Aktionen >> Seitentitel), wenn man mit der Maus darüberfährt.

Die sich öffnende Grafik zeigt dann schön übersichtlich woher (mit welchen Suchbegriffen) Seitenbesucher kommen und wohin sie danach gehen. Mit diesen Daten kann man dann weiter arbeiten und seine Seite optimieren, um die Verweildauer zu erhöhen. Oder man kann es einfach interessant finden und sich an den schicken Grafiken erfreuen.

Dieses Bild zeigt Transitions zum Artikel Hallo OSBN.de an. In Piwik ist diese Grafik interaktiv.

Das Update lohnt sich also dieses Mal wirklich, denn es gibt nicht nur kleinere Bugfixes sondern mal ein echtes neues Feature. Allen Bloggern, die Piwik nutzen wollen empfehle ich übrigens das Plugin WP-Piwik

 

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Mit Piwik Kampagnen tracken

Ich nutze hier im Blog als Statistiktool, die freie Alternative zu Google Analytics, Piwik. Piwik beherrscht alles, was ein Statistikprogramm können muss dazu werden immer schöne Grafiken präsentiert und die Exportfunktionen sind auch umfassend.

Wenn man wissen möchte woher die Leser kommen kann man natürlich den Referrer auslesen für eine genaue Analyse ist jedoch das erstellen von Kampagnen sinnvoller.

Piwik unterstützt das von Hause aus möchte man den Namen des URL-Teilstrings ändern muss man in der Datei config.ini.php im Ordner config folgende Zeilen hinzufügen:

[Tracker]
campaign_var_name = utm_source
campaign_keyword_var_name = utm_campaign

So werden alle GA- Kampagnen getrackt – man kann jedoch jeden beliebigen Namen eingeben wobei campaign_var_name den eigentlichen Kampagnennamen bestimmt während campaign_keyword_var_name ein Stichwort hinzufügt. Nun muss man nur noch an alle Links das Stichwort anhängen.

Beispiel: Alle Links die an Facebook gehen bekommen ?utm_source=facebook angehängt klickt jemand darauf erkennt Piwik die Kampagne und fügt sie hinzu, falls sie noch nicht existiert.

Die Ausgabe präsentiert dann allerlei Daten und Grafiken:

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Blogstatistik wieder umgestellt

Ich hatte vor einiger Zeit berichtet, dass ich pagelogger als Statistiktool einsetze und wie man die Boterkennung verbessert. Nun habe ich das System wieder gewechselt und mich für die freie GoogleAnalytics-Alternative Piwik entschieden. pagelogger war etwas dürftig in der Ausstattung und wird nicht aktiv weiterentwickelt (zumindest tut sich nix). Bei Piwik habe ich zudem die Möglichkeit leicht alle Ips zu anonymisieren. Ich speichere also keine Personenbezogene Daten – außer wenn ein Kommentar veröffentlicht wird. Die Daten werden aber nicht weitergegeben.

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