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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Bücher (page 1 of 3)

Die BuchBlogBox ist unterwegs

Leider sind keine Teilnehmer dazugekommen und damit die Aktion nicht ganz einschläft, habe ich die BuchBlogBox gestern auf die Reise geschickt. Nachdem die Packstation komische Dinge fabriziert hatte, scheint doch alle soweit zu klappen und Mella von Buchkritik.org sollte das Paket heute in den Händen halten.
Ich hoffe ein paar der Bücher sagen ihr zu und sie findet etwas nettes, das sich zu lesen und zu beschreiben lohnt.
Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass noch ein paar lesewütige Blogger dazustoßen und sich für die Box hier anmelden.

Hier die Kurzzusammenfassung der Aktion:

  1. Box kommt
  2. Man sucht sich beliebig viele Bücher raus
  3. Man füllt die Box wieder
  4. und schickt sie an den Nächsten weiter

Damit das Ganze auch ein BlogBox wird, sollte man noch mindestens einen Artikel über die Box bzw. die Bücher die man entnommen und gelesen hat auf sein  Blog stellen. Zeit spielt dabei keine wirkliche Rolle – die Box muss nicht sofort weitergeschickt werden und auch die Artikel haben Zeit. Man soll ja auch in Ruhe lesen können. Alles weitere zur Aktion steht im Anfangsartikel. Wo sich die Box gerade befindet kann man im Artikel “Die Bücherbox besucht…” nachlesen.

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52 Bücher: Woche 17 – Positive Überraschung

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, weil beim Lesen des Titels und Klappentextes alle nur erdenklichen Klischees der Welt das Gefühl von Och-nich-noch-so’n-Buch herbeiriefen… sich dann aber – auf Drängen und Nötigungen anderer doch das Lesen aufgezwängt – das Buch als kleiner Schatz entpuppt hat, bei dem es schade gewesen wäre, das man es nicht gelesen hätte.

Das passiert mir selten, denn oft weiß ich das ein Buch gut wird, bzw. meine Buchschenker haben einen erlesenen Geschmack und ich freue mich auf die Bücher. Umgekehrt kann es eher mal passieren. Ein Klappentext klingt wirklich gut und dann ist das Buch sterbenslangweilig.
Aber an das erste Harry Potter Buch habe ich mich nicht so richtig rangetraut. Warum? Weil es für meinen Geschmack viel zu arg gehypt wurde und noch immer wird. Die Bücher sind alle wirklich gut, spannend und magisch. Ich habe sie alle wirklich verschlungen, aber es sind nicht die besten Fantasykinder/jugendbücher aller Zeiten.
Rowling hat es wirklich geschafft, die (Nichtmehr)Leser abzuholen und wieder für Geschichten und das Lesen an sich zu begeistern, allerdings kann man das nicht allein mit der tollen Geschichte begründen. Wäre das der Fall, würden immer Horden von Kindern und Jugendlichen vor irgendwelchen Buchläden und Bibliotheken kampieren, denn gute Geschichten kommen schon seit Jahren heraus. Es ist vielmehr so, dass auch die Marketingabteilungen der Verlage in diesem Fall wirklich alles richtig gemacht haben und so der Erfolg der Bücher wirklich gerechtfertigt ist.
Mich hat das jedoch eher abgeschreckt, denn ich traue solchen Hypes nicht ganz und schon gar nicht wenn es ein Teeniehype ist. Hormongesteuerte Geldbeutel sind leider viel zu leicht zu begeistern und fallen auch auf offensichtlich schlechtgestrickte Produkte wie zum Beispiel High School Musical rein. Gute Freunde und meine Frau haben mich aber überzeugt und die Lektüre habe ich dann auch nicht bereut.

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52 Bücher: Woche 14 – Fahrrad

Ich hänge ziemlich hinterher, denn wir sind eigentlich schon in Woche 24. Das Thema ist diesmal kein einfaches: Das Fahrrad in der Weltliteratur

Da fiel mir gleich wieder “Die Asche meiner Mutter ein, denn das Fahrrad gibt dem jungen Frank die Möglichkeit wieder zurück nach Amerika zu reisen.

Er verdient sein Geld mit dem Austragen von Telegrammen und bekommt zu diesem Zweck ein Fahrrad gestellt, mit dem er dann durch die irische Landschaft saust.

Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem kann ich es nur ganz dringend ans Herz legen und wenn man schon dabei ist, dann kann man auch gleich noch “Ein rundherum tolles Land” hinterherlesen. Die beiden Bücher von Frank McCourt sind nicht nur gut geschrieben, sondern auch gut durch Harry Rowohlt bzw Rudolf Hermstein übersetzt.

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Die Bücherbox besucht…

Vor einiger Zeit habe ich ein kleines Blogprojekt vorgestellt. Eine Kiste voll Bücher reist von Blog zu Blog und jeder darf sich daraus etwas nehmen. Hier jetzt die Teilnehmerliste. (Bei mindestens 5 Teilnehmern schicke ich die Box auf die Reise) Wenn es einen Artikel gibt, wird dieser natürlich auch verlinkt. Gebt dazu einen Kommentar/einen Pingback ab oder schickt mir eine Mail.

Hier ist die BoxBlogArtikel
Buchkritik.orgBuchBlogBox von Lioman
phoenicsBuchbox von Lioman
buecherdiddiDie Bücherbox – ein schönes Experiment
Timm’s NetzBlogging BuchBlogBox on Tour – auch auf NetzBlogging.de
Daggis Welt Die Bücherbox von Lioman in Kaiserslautern
GlamourGirl80
wellseo
Cogitos Bücherkiste
Miss Ann Thropy.
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52 Bücher: Woche 12 – Tierisches

Gar nicht so einfach ein Buch zu finden mit einem Tier im Namen, wenn alles in Kisten verpackt ist. Doch mit den ersten Kartons, die sich in der neuen Wohnung leeren kommen auch wieder die Bücher zum Vorschein.

Das vorgestellte ist eines meines Lieblingsautors Klaus Kordon, von dem ich schon einmal ein Buch im 52-Bücherprojekt hatte. Diesmal geht es nicht um die Nachkriegszeit sondern um die Zeit während der Diktatur der SED in Ostdeutschland.

Kordon schreibt in Krokodil im Nacken autobiographisch über sein Leben, seine missglückte Flucht und die Gefangenschaft im Stasi-Knast Berlin-Hohenschönhausen. Das Buch ist ab 14 ausgewiesen, aber ich empfehle es jedem Erwachsenen, denn es ist alles andere als ein simples Jugendbuch. Es ist beklemmend und nach der Lektüre kann man diese opferverhöhnende “Ostalgie” noch weniger verstehen. Möchte man das ganze Thema auch noch museal begehen. Kann man nach Lektüre die Gedenkstätte Hohenschönhausen besuchen und eine der wirklich sehr guten Führungen mitmachen.

Aus dem Klappentext:

Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen. In der Zelle 102 sitzt Manfred Lenz, in einer anderen seine Frau Hannah. Ihre Kinder Silke und Michael sind im Kinderheim untergebracht. Eine missglückte Republikflucht, im Sommer 1972, hat die Familie auseinandergerissen. Viele Monate Einzelhaft, Schikanen, endlose Verhöre durch die Stasi. In dieser Zeit rekapituliert Lenz sein Leben: Da ist die Kneipe der Mutter am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufwächst. Beim Einmarsch sowjetischer Panzer auf dem Potsdamer Platz, am 17. Juni 1953, ist der zehnjährige Manne dabei. Da ist, nach dem Tod der Mutter, das Kinderheim, in dem sechshundert Kinder und Jugendliche mit militärischem Drill zu jungen Sozialisten erzogen werden sollen und aus dem Manne Lenz bald rausfliegt. Da ist die Insel in der Spree – dreißig Jungen im Jugendwohnheim – und nur wenige hundert Meter entfernt die verlockende Grenze nach WestBerlin. Nach dem 13. August 1961 flüchten seine besten Freunde – der 18-jährige Manfred Lenz geht nicht mit. Die Liebe zu Hannah, ihre frühe Hochzeit, die schwierige Zeit als Wehrpflichtiger und der berufliche Aufstieg als Exportkaufmann, der Reisen bis ins ferne Asien mit sich bringt, bestimmen fortan Lenz’ Leben. Er könnte zufrieden sein, vielleicht sogar glücklich, nach dem Prager Frühling 1968 aber sitzt ihm das »Krokodil« im Nacken … Am Ende des Romans werden die Häftlinge Manfred und Hannah Lenz von der Bundesrepublik freigekauft. Erst ein Jahr später dürfen ihre Kinder folgen.

 

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