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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: 52 Bücher (page 1 of 5)

52 Bücher: Woche 21 – Aliens

Aliens oder schau mal wer da zum Essen kommt. lautet das Thema der Woche 21 und das ist zum Glück recht einfach zu lösen. SciFi ist Literatur zwar nicht hauptsächlich meine Heimat, dennoch habe ich das ein oder andere Buch dieses Genres gelesen. Komischerweise ist es so, dass ich mir ScFi hauptsächlich als bewegtbild zu Gemüte führe und da wirklich viel gerne gesehen habe. Wieso es solche Geschichten dann selten auf meine Leseliste schaffen weiß ich nicht. Aber zurück zum Thema. Geschichten die auf fremden Planeten spielen gibt es reichliche und in vielen tritt auch das ein oder andere gefaährlich gefräßige Monster auf den Plan.

Die vielleicht spannensten und oft rezipierten dieser Art kommen auf dem Wüstenplanet Arrakis vor. Dort durchqueren riesige Sandwürmer das Mehr aus heißem Sand und die Bewohner fürchten diese ebenso wie sie sie verehren.

In Dune der Wüsetenplanet von Frank Herbert muss der junge Paul Atreides an der Seite der Fremen gegen die Harkonnen und den Imperator kämpfen, die den Planeten wegen der dort natürlich vorkommenden Droge “Gewürz” bzw. Melange fest in der Gewalt haben. Diese Droge kann in diesem Teil noch nicht künstlich hergesetllt werden und wird unter anderem von den Navigatoren benötigt.

Das ganze Buch ist wunderbar spannend geschrieben und hat sich bis heute vielfach verkauft.

Wer auf Spoiler steht kann sich die komplette Handlung der ersten Trilogie auf Wikipedia zu Gemüte führen, allen anderen empfehle ich die Bücher selbst.

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52 Bücher: Woche 20 – Lieblingskinderbuch

Thema Nummer 20  ist gar nicht so einfach: “Lieblingsbuch aus der Kindheit” (vor allem, damit ich mein Lieblingsbuch unterbringen kann ;-) )

Das Problem: Es mangelt nicht an Auswahl und was bitte ist “Kindheit” – das ist ein weit dehnbarer Begriff und ein ganzer Packen an Literaturerfahrung. Ich kann hier also gleich ein paar Bücher vorstellen.  Zuerst möchte ich die Erwähnen, die ich im Projekt schon vorgestellt habe: Die Wunderbare Reise des Nils Holgerssons mit den Wildgänsen und Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Das sind definitiv zwei meiner absoluten Lieblingsbücher und ich habe sie nachdem sie mir vorgelesen wurden auch noch selbst verputzt. Aber ich wollte  ja auch neue Bücher vorstellen.

Wahrscheinlich das erste an das ich mich (als Lieblingsbuch) erinnere : Ich habe ein Dreirad das fand ich besonderst toll, da ich selbst mit einem tollen orangenen  Dreirad rumgefahren bin (falls ich nicht zu faul, zu erschöpft oder zu langsam war und mein Vater mich mit einem um den Lenker geschnallten Gürtel gezogen hat).

Titelseite “Max Butziwackel der Ameisenkaiser Quelle: Erstausgabe 1920, Herder-Verlag (gescannt) Lizenz: CC-BY-SA

Bei uns wurde früher vorgelesen und das nicht zu knapp. Wir haben unsere Eltern zeitweise dazu genötigt jedem eine eigene persönliche Geschichte vorzulesen und so bekamen wir jeder drei. Ich kann also auf einen großen Schatz von Geschichten und Büchern aus meiner Kinderzeit zurückblicken, der sich noch deutlich vergrößerte, als wir dann das Selberlesen entdeckten und dann auf Raubzug ins örtliche Eldorado namens, Bücherei, zogen. Aber hier ist noch eine echte Perle, die wohl kaum in einer Städtischen Bibliothek noch zu finden ist, denn  Max Butziwackel der Ameisenkaiser ist schon im Jahre 1920 erschienen und zwar mehrfach wieder aufgelegt worden, aber jetzt nur noch antiquarisch zu haben.

Es ist ein bisschen etwas wie eine Insektenversion von Nils Holgersson, denn Max Butziwackel wird in eine Ameise verwandelt und erlebt frisch aus dem Ei geschlüpft allerlei Abenteuer. Neben all der Spannung, denn so ein Ameisensoldatenleben ist recht Schlachtenreich, ist das Buch natürlich pädagogisch wertvoll, denn der Leser (oder Zuhöhrer) erfährt einiges über die Insektenwelt.

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52 Bücher: Woche 19 – Chick Lit

Das Thema der Woche 19: Chick Lit liegt mir nicht so ganz. Das ist nur natürlich, denn ich gehöre nun mal absolut nicht zur Zielgruppe. Lese keine Vampirromane wie BISS-wasweißichdenn, denn für mich hat ein Vampir einfach nicht zu glitzern. Nennt mich engstirnig oder verbohrt, aber dafür ist mir die Lesezeit zu schade.

Ich kann also nicht mit einem neuen Tipp in diesem Bereich dienen, denn auch romantische Komödien und ähnliches lese ich selten (Ab und zu ein Film in diese Richtung reicht da absolut).

Man kann nicht mal mit Lustigen Taschenbüchern kommen, denn das sind ja Enten.

Um aber doch noch ein Buch in diesem Artikel unterzubringen, greife ich auf eine klassische Schullektüre zurück. Diese würde man aber eher als Frauen und/oder Gesellschaftsroman bezeichnen.

Theodor Fontanes Effi Briest behandelt das Leben einer jungen Frau, die viel zu früh viel zu weit weg verheiratet wird und dann kreuzunglücklich ist. Der Mann von Adel ist ziemlich kaltherzig und kann mit dem jungen Ding nichts anfangen. Sie stürzt sich in eine Liebesaffäre und wird daraufhin von ihrem Mann verstoßen und von ihren Eltern verachtet. (Nach dem Motto: Was könnten die anderen sagen)

Das wars, was an Inhaltsangabe in meinem Gedächtnis übrig geblieben ist. Wer genauere Angaben möchte kann ja in der Wikipedia oder  einem alten Deutschheft nachschauen bzw. einfach das Buch lesen.

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52 Bücher: Woche 18 – Federvieh

In Woche 18 ist das Thema Federvieh und da muss ich dieses mal wieder ein bisschen um die Ecke. Ich möchte ein Buch vorstellen in dem es nämlich kein bisschen um Federvieh geht. Der Titel trägt aber einen Vogel im Namen. Dieser ist aber gar nicht real, sondern entspringt der ägyptischen Mythologie und heißt nach dem Relaunch bei den Griechen: Phönix.

Ich merke ich schwurbel hier schon wieder um den heißen Brei herum, als einfach den Titel des Buches zu nennen.

Phönix aus Asche von Henning Boëtius

In diesem geht es um einen der größten Menschengemachten Flugkörper aller Zeiten die LZ 129 Hindenburg der Dank der Auftriebtskraft des Wasserstoffs über den Himmel zieht. Leider wird dies der Hindenburg in Lakehurst zum Verhängnis.

Aus dem Klappentext:

Als im Mai 1937 das Luftschiff “Hindenburg” in Lakehurst bei New York spektakulär explodiert, ist dies wie ein Fanal des Vergehens der “Alten Welt” in den Feuerstürmen des nahenden Krieges. Zehn Jahre später klingelt der schwedische Journalist und Schriftsteller Birger Lund an einer Wohnungstür in Rom. Er will zu Marta, jener Frau, die er damals an Bord des “Hindenburg” getroffen und die er sich Hals über Kopf verliebt hatte. Und obwohl sich zwischen beiden bald wieder die alte Vertrautheit und Nähe einstellt, treibt es Lund schon nach kurzer Zeit von neuem fort. Er hat nur ein Ziel: Er muss die wahre Ursache des Unglücks herausfinden, denn die offiziellen Erklärungen und Theorien vermögen ihn nicht im geringsten zu überzeugen.
Auf einer Insel in der Nordsee findet Lund schließlich Edmund Boysen, den Mann, der bei der Explosion des “Hindenburg” am Höhenruder stand. In einem langen Gespräch gelingt es den beiden grundverschiedenen Männern dem Geheimnis der Katastrophe auf die Spur zu kommen.
Nach all den Jahren kann Lund endlich wieder seinen Seelenfrieden finden und aufbrechen in ein neues Leben – vielleicht an der Seite von Marta, der Geliebten von einst.
“Phönix aus Asche” ist das fesselnde Porträt zweier Männer, die, jeder auf seine Weise, nach persönlicher Erfüllung und der großen Liebe suchen. Minutiös recherchiert, ist Henning Boetius’ Roman zugleich das bestechend authentische Panorama der Welt der Zeppeline und des faszinierenden Lebens an Bord des “LZ 129 Hindenburg”. Quelle

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52 Bücher: Woche 17 – Positive Überraschung

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, weil beim Lesen des Titels und Klappentextes alle nur erdenklichen Klischees der Welt das Gefühl von Och-nich-noch-so’n-Buch herbeiriefen… sich dann aber – auf Drängen und Nötigungen anderer doch das Lesen aufgezwängt – das Buch als kleiner Schatz entpuppt hat, bei dem es schade gewesen wäre, das man es nicht gelesen hätte.

Das passiert mir selten, denn oft weiß ich das ein Buch gut wird, bzw. meine Buchschenker haben einen erlesenen Geschmack und ich freue mich auf die Bücher. Umgekehrt kann es eher mal passieren. Ein Klappentext klingt wirklich gut und dann ist das Buch sterbenslangweilig.
Aber an das erste Harry Potter Buch habe ich mich nicht so richtig rangetraut. Warum? Weil es für meinen Geschmack viel zu arg gehypt wurde und noch immer wird. Die Bücher sind alle wirklich gut, spannend und magisch. Ich habe sie alle wirklich verschlungen, aber es sind nicht die besten Fantasykinder/jugendbücher aller Zeiten.
Rowling hat es wirklich geschafft, die (Nichtmehr)Leser abzuholen und wieder für Geschichten und das Lesen an sich zu begeistern, allerdings kann man das nicht allein mit der tollen Geschichte begründen. Wäre das der Fall, würden immer Horden von Kindern und Jugendlichen vor irgendwelchen Buchläden und Bibliotheken kampieren, denn gute Geschichten kommen schon seit Jahren heraus. Es ist vielmehr so, dass auch die Marketingabteilungen der Verlage in diesem Fall wirklich alles richtig gemacht haben und so der Erfolg der Bücher wirklich gerechtfertigt ist.
Mich hat das jedoch eher abgeschreckt, denn ich traue solchen Hypes nicht ganz und schon gar nicht wenn es ein Teeniehype ist. Hormongesteuerte Geldbeutel sind leider viel zu leicht zu begeistern und fallen auch auf offensichtlich schlechtgestrickte Produkte wie zum Beispiel High School Musical rein. Gute Freunde und meine Frau haben mich aber überzeugt und die Lektüre habe ich dann auch nicht bereut.

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