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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Buch (page 1 of 2)

52 Bücher: Woche 19 – Chick Lit

Das Thema der Woche 19: Chick Lit liegt mir nicht so ganz. Das ist nur natürlich, denn ich gehöre nun mal absolut nicht zur Zielgruppe. Lese keine Vampirromane wie BISS-wasweißichdenn, denn für mich hat ein Vampir einfach nicht zu glitzern. Nennt mich engstirnig oder verbohrt, aber dafür ist mir die Lesezeit zu schade.

Ich kann also nicht mit einem neuen Tipp in diesem Bereich dienen, denn auch romantische Komödien und ähnliches lese ich selten (Ab und zu ein Film in diese Richtung reicht da absolut).

Man kann nicht mal mit Lustigen Taschenbüchern kommen, denn das sind ja Enten.

Um aber doch noch ein Buch in diesem Artikel unterzubringen, greife ich auf eine klassische Schullektüre zurück. Diese würde man aber eher als Frauen und/oder Gesellschaftsroman bezeichnen.

Theodor Fontanes Effi Briest behandelt das Leben einer jungen Frau, die viel zu früh viel zu weit weg verheiratet wird und dann kreuzunglücklich ist. Der Mann von Adel ist ziemlich kaltherzig und kann mit dem jungen Ding nichts anfangen. Sie stürzt sich in eine Liebesaffäre und wird daraufhin von ihrem Mann verstoßen und von ihren Eltern verachtet. (Nach dem Motto: Was könnten die anderen sagen)

Das wars, was an Inhaltsangabe in meinem Gedächtnis übrig geblieben ist. Wer genauere Angaben möchte kann ja in der Wikipedia oder  einem alten Deutschheft nachschauen bzw. einfach das Buch lesen.

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52 Bücher: Woche 18 – Federvieh

In Woche 18 ist das Thema Federvieh und da muss ich dieses mal wieder ein bisschen um die Ecke. Ich möchte ein Buch vorstellen in dem es nämlich kein bisschen um Federvieh geht. Der Titel trägt aber einen Vogel im Namen. Dieser ist aber gar nicht real, sondern entspringt der ägyptischen Mythologie und heißt nach dem Relaunch bei den Griechen: Phönix.

Ich merke ich schwurbel hier schon wieder um den heißen Brei herum, als einfach den Titel des Buches zu nennen.

Phönix aus Asche von Henning Boëtius

In diesem geht es um einen der größten Menschengemachten Flugkörper aller Zeiten die LZ 129 Hindenburg der Dank der Auftriebtskraft des Wasserstoffs über den Himmel zieht. Leider wird dies der Hindenburg in Lakehurst zum Verhängnis.

Aus dem Klappentext:

Als im Mai 1937 das Luftschiff “Hindenburg” in Lakehurst bei New York spektakulär explodiert, ist dies wie ein Fanal des Vergehens der “Alten Welt” in den Feuerstürmen des nahenden Krieges. Zehn Jahre später klingelt der schwedische Journalist und Schriftsteller Birger Lund an einer Wohnungstür in Rom. Er will zu Marta, jener Frau, die er damals an Bord des “Hindenburg” getroffen und die er sich Hals über Kopf verliebt hatte. Und obwohl sich zwischen beiden bald wieder die alte Vertrautheit und Nähe einstellt, treibt es Lund schon nach kurzer Zeit von neuem fort. Er hat nur ein Ziel: Er muss die wahre Ursache des Unglücks herausfinden, denn die offiziellen Erklärungen und Theorien vermögen ihn nicht im geringsten zu überzeugen.
Auf einer Insel in der Nordsee findet Lund schließlich Edmund Boysen, den Mann, der bei der Explosion des “Hindenburg” am Höhenruder stand. In einem langen Gespräch gelingt es den beiden grundverschiedenen Männern dem Geheimnis der Katastrophe auf die Spur zu kommen.
Nach all den Jahren kann Lund endlich wieder seinen Seelenfrieden finden und aufbrechen in ein neues Leben – vielleicht an der Seite von Marta, der Geliebten von einst.
“Phönix aus Asche” ist das fesselnde Porträt zweier Männer, die, jeder auf seine Weise, nach persönlicher Erfüllung und der großen Liebe suchen. Minutiös recherchiert, ist Henning Boetius’ Roman zugleich das bestechend authentische Panorama der Welt der Zeppeline und des faszinierenden Lebens an Bord des “LZ 129 Hindenburg”. Quelle

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52 Bücher: Woche 16 – Romantik

Das ist mal ne Aufgabe: Romantisches Zeuchs! soll es dieses Mal sein.
Es kommen immer mal wieder diverse Liebesgeschichten in den Büchern vor, die ich so lese, aber so richtige Romantikbücher sind das nicht.
Aber da wäre ja noch die Epoche der Romantik und da habe ich ein paar Bücher gelesen:

Die deutschen Romantiker (zumindest was Prosa angeht) beschränken sich bei mir auf die Brüder Grimm mit ihren Schönsten Kinder und Hausmärchen. Da diese hinreichend bekannt sein dürften, werde ich dazu keine weiteren Worte verlieren.
Zudem zog die Romantik weitere Kreise und kam auch über dem großen Teich in Nordamerika an.
Einige der daraus resultierenden Romane habe ich voll Spannung verschlungen. Herman Melvilles Moby-Dick war so einer und eigentlich will ich diesen Roman seit Jahren erneut lesen, denn ich hatte damals eine gekürzte Kinderfassung und die war schlich schlecht.
Spannender waren da die Werke von J.F. Cooper! Den Lederstrumpf-Zyklus habe ich regelrecht verschlungen. Wer auf Abenteuerromane steht, sollte sich diese Klassiker wirklich zu Gemüte führen und dabei auf das Anschauen jeglicher Verfilmungen verzichten.

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52 Bücher: Woche 11

Dieses Thema macht es mir leicht:

Die beste und die schlechteste Buchverfilmung.

Die schlechteste, entäuschendste und schlimmste Buchverfilmung, die ich je gesehen habe ist eindeutig “Der letzte Mohikaner”. Der ganze Film verwurstet mehrere Bände/Geschichten des Autors James Fenimore Cooper und wenn man die Bücher gelesen ärgert man sich beim Filmschauen nur die Schwindsucht an den Hals. Mehr Worte will ich zu diesem Machwerk gar nicht verlieren. Aber die Bücher rund um Lederstrumpf kann ich nur empfehlen.

Kommen wir zu etwas schönerem, denn es gibt wirklich gute Verfilmungen. Ein paar sind auch schon beim 52 Bücherprojekt aufgetaucht, doch diese habe ich bisher nicht gesehen:

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer der Augsburger Puppenkiste

Das ist zwar keine klassische Verfilmung, aber die wackelnden Puppen bringen die Geschichte gut rüber und ich hatte nie das Gefühl, dass diese nur das Buch kopieren wollen. Es ist schlicht eine eigene Kunst- und Erzählform. Man kann die “Verfilmung” schauen und das Buch lesen ohne dass das eine das andere einschränkt.

Trotzdem empfehle ich jedem erst das Buch zu lesen

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52 Bücher: Woche 10

Moment mal! Woche 10? Der letzte Artikel war doch in Woche 7. Wo ist Nummer 8 und 9 oder kann der Autor nicht mehr zählen?

Ich kann beruhigen, ich bin des Zählens auch weiterhin mächtens. Ich fühle mich nur einfach nicht mehr weihnachtlich und schiebe deswegen Woche 8 ans Ende des Projektes und mit Woche 9 kann ich wirklich gar nichts anfangen. Ich habe noch kein Buch abgebrochen, weil es mich emotional überfordert hat – es sei denn man zählt Langeweile zu den Emotionen, denn es gab schon ein paar Bücher die ich wegen eben dieser abgebrochen habe. Es gibt leider Bücher bei denen der Klappentexter der bessere Autor ist.

Also kommen wir zu Woche 10. Ein Zufallsbuch nach einem kompliziertem Würfelsystem.

Bei mir viel die Wahl auf:  Vergib uns unsere Sünden von R.J.Ellory

Ein spannender Thriller rund um einen brutalen Serienkiller und einen Polizisten, der diesen auflösen soll. Kling wie tausend andere Krimis? Ist er aber nicht! Denn etwas ist faul an diesem Fall und es wird klar, dass der Geheimdienst etwas damit zu tun hat und der Ermittler beginnt um sein Leben zu fürchten.

Wer einen einfachen Krimi lesen möchte ist hier absolut falsch, denn der Roman umfasst ganze 672 Seiten und ist sehr Detailreich und mit einer großen Prise bitterer politischer Realität geschrieben. Das Buch ist also nicht einfach nur spannend sondern auch informativ.

Dieses Buch landet übrigens in der Blog Buch Box!

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