Liomans Blog

42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Aktion (page 1 of 3)

Die BuchBlogBox ist unterwegs

Leider sind keine Teilnehmer dazugekommen und damit die Aktion nicht ganz einschläft, habe ich die BuchBlogBox gestern auf die Reise geschickt. Nachdem die Packstation komische Dinge fabriziert hatte, scheint doch alle soweit zu klappen und Mella von Buchkritik.org sollte das Paket heute in den Händen halten.
Ich hoffe ein paar der Bücher sagen ihr zu und sie findet etwas nettes, das sich zu lesen und zu beschreiben lohnt.
Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass noch ein paar lesewütige Blogger dazustoßen und sich für die Box hier anmelden.

Hier die Kurzzusammenfassung der Aktion:

  1. Box kommt
  2. Man sucht sich beliebig viele Bücher raus
  3. Man füllt die Box wieder
  4. und schickt sie an den Nächsten weiter

Damit das Ganze auch ein BlogBox wird, sollte man noch mindestens einen Artikel über die Box bzw. die Bücher die man entnommen und gelesen hat auf sein  Blog stellen. Zeit spielt dabei keine wirkliche Rolle – die Box muss nicht sofort weitergeschickt werden und auch die Artikel haben Zeit. Man soll ja auch in Ruhe lesen können. Alles weitere zur Aktion steht im Anfangsartikel. Wo sich die Box gerade befindet kann man im Artikel “Die Bücherbox besucht…” nachlesen.

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BILD will rote Umschläge an GratisBILD-Verweigerer schicken

Ich hatte hier schon einmal dazu aufgerufen der Lieferung einer kostenlosen BILD-Zeitung zu widersprechen. Nun gibt es Neuigkeiten zur Aktion, denn der Konzern reagiert auf die vielen Absagen.

Laut Bildblog und Carta, haben sich die Leute die bei der Axel Springer AG für die Verteilung der gratis BILD zum Zeitungsjubiläum zuständig sind, etwas cleveres ausgedacht, um die logistischen Probleme in Grenzen zu halten. Jeder der vorher einer Zustellung ausdrücklich nicht zugestimmt hat, bekommt am gleichen Tag einen großformatigen Umschlag per Infopost zugeschickt. So weiß der Verteiler gleich wem er keine BILD einwerfen darf. Jetzt geht die ganze Verweigerei wieder los, denn die Infopost kann man natürlich ebenso verhindern, wie das Blatt selbst.

Christian Sickendieck schlägt dazu folgenden Text vor:

Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse, insbesondere eine adressierte, großformatige Infopostsendung in einem auffälligen roten Umschlag, der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen.

Ich habe meine Mail erneut über die Campactseite eine Mail geschickt und den Text folgendermaßen erweitert (Änderungen sind fett gedruckt)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben Ihren Werbekunden angekündigt, am 23.06.2012 die von Ihnen verlegte BILD-Zeitung in einer Sonderausgabe an alle Haushalte in Deutschland zu verschenken. Ich möchte die BILD-Zeitung nicht geschenkt bekommen, weder als Sonder-, noch als reguläre Ausgabe.

Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse sowie jegliche Infopost der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen. Dies gilt insbesondere auch für einen roten großformatigen Umschlag.

Ferner untersage ich Ihnen ausdrücklich, meine persönlichen Daten zu einem anderen Zwecke zu verwenden, als es für die logistische Umsetzung meines hier formulierten Anliegens zwingend notwendig ist und fordere Sie auf, anschließend sämtliche Daten umgehend und restlos zu löschen.

Mit freundlichen Grüßen

Ich hoffe, dass auch die Aktionsseiten ihre Texte entsprechend erweitern. Außerdem sollten alle die schon widersprochen haben erneut eine Mail an BILD schicken.

Übrigens: Wenn wirklich gilt, dass schlechte PR besser ist als gar keine, dann ist die Aktion der BILD schon jetzt ein Erfolg

Nachtrag: Wenn man nicht nur widersprechen will, sondern auch an seinem Briefkasten ein Zeichen setzen will, kann man bei INnUP 10 kostenlose Sticker bestellen. Dazu muss nur ein rückadressierter und rückfrankierter Umschlag (bis 20.06.) an die Druckerei geschickt werden.

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Mein Briefkasten gehört mir!

Die BILD wird 60 und leider glaube ich nicht an den schnellen Verfall des Blattes wie Daniel Daffke und so wird man sich noch eine ganze Weile mit diesem “Journalismus” auseinandersetzen müssen. Am 23. Juni möchte die Redaktion alle bundesdeutschen Haushalte beglücken und ein Jubiläumsblatt kostenlos verteilen.

Das Ganze wird natürlich keine Nullnummer für den Verlag, denn laut eigenem Werbepdf kostet die Seite bei einer Auflage von ca. 41 Millionen ganze 4 000 000€.

Wenn man das Blatt nicht durch seinen Briefkastenplatz unterstützen möchte, sollte man dringend einer Lieferung widersprechen. Die normalen “Ich will keine Werbung”-Kleber reichen da nicht aus, denn BILD will auch an Werbeverweigerer liefern und kann sich dabei sogar auf Gerichtsurteile berufen.

Der Widerspruch ist aber einfach und schnell gemacht. Dazu gibt es auf der Seite alle-gegen-bild.de und bei Campact ein einfaches Formular. Man trägt hier seine Daten ein und schickt am Ende eine Mail an BILD. Würde BILD trotz dieser Absage liefern, könnte man den Verlag abmahnen und eine Unterlassungserklärung einfordern. Jede Absage schmälert also nicht nur die Auflage, sondern erhöht auch den logistischen Aufwand. Kämen genug zusammen kann es sogar sein, dass das Projekt ganz scheitert. Dazu müssten aber so viele Absagen, dass es sich nicht mehr finanziell lohnt. Derzeit haben über Alle-gegen-Bild und Campact zusammen 224400 Leute Ihren Widerspruch eingereicht

 

 

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Blog Buch Box

Seit einiger Zeit mache ich beim Bücherprojekt vom Fellmonsterchen mit. Nun möchte ich selbst ein kleines Bücherprojekt starten und vielleicht hilft es ja einigen tapferen Recken der 52 Bücher auch wirklich auf 52 Bücher zu kommen.

Die Idee:

Ich packe ein Paket mit verschiedensten Büchern. Wer mitmachen möchte trägt sich unten ein. Wenn ein paar Teilnehmer zusammengekommen sind (ab 5 gehts los) starte ich die Aktion und schicke die Box auf die Reise. Auch dann ist es noch möglich einzusteigen.

Jeder darf sich so viele Bücher aus der Box nehmen wie er will, sofern er/sie/es

  1. über die Bücher einen Artikel verfasst und
  2. genauso viele Bücher wieder hineingibt

Das war’s eigentlich schon an Regeln. Zeitlich gibt es keinen Druck, schön wäre es wenn dass Paket innerhalb einer Woche weiterreisen würde. Die Kosten sind überschaubar:Bei der Post kostet es  4,10-6,90€ je nachdem wie schwer das ganze ist/wird.

Schön wäre es, wenn der Gesamtwert der Bücherbox nicht allzu sehr sinkt. Ein schön gebundenes Buch sollte man nicht unbedingt durch ein zerlesenes “Lustiges Taschenbuch” ersetzen. Aber falls man kein gleichwertiges Buch hat, kann man ja einfach zwei andere weiter schicken. Auch dabei geht es nicht um feste Regeln, denn jeder kann vermutlich selbst abschätzen was in Ordnung ist – damit auch andere Projektteilnehmer noch eine ähnlich grandiose Auswahl haben.

Da ich keine zentrale Liste von Adressen veröffentlichen will müssen wir uns da etwas anderes überlegen. Derzeit schwebt mir vor einfach eine Liste der teilnehmenden Blogs hier reinzustellen und jeder kann dann seinen Nachfolger direkt über dessen Blog kontaktieren. Sollte das nicht funktionieren, weil nicht jeder ein Kontakformular o.ä. hat könnte ich auch jeweils die entsprechende Mailadresse schicken. Was meint ihr?

Update: Die Mailadressen werde ich nur für dieses Projekt nutzen und danach wieder vernichten. Ich werde sie weder veröffentlichen noch verkaufen!

Teilnahmeformular

Es scheint noch nicht alles klar zu sein und so wurde ich per Mail zum Projekt gefragt. Hier sind die Fragen und Antworten, die sicher auch andere interessieren können

Fragen zum Projekt:

  1. Gibt es Regeln welche Bücher genau rein dürfen. Also nur neuere Bücher oder Hardcover oder oder.
    Keine Regeln – alles darf rein man sollte nur darauf achten, dass die Gesamtauswahl ungefähr gleichwertig ist. Damit der nächste auch noch eine entsprechende Auswahl hat
    .
  2. Wieviele Bücher in wievielen Genres sind ungefähr geplant
    Die Menge der Bücher hängt ein bisschen an der Box. Ich möchte eigentlich, dass alles in ein Päckchen passt, damit das Porto nicht so teuer wird. Die Genres sind wild gemischt. Von Krimi bis Drama.
  3. Der Ablauf ist mir noch nicht so klar. Der Versender muss sich dann beim nächsten melden, oder darf man sich beim aktuellen Besitzer melden und laut hier schreien.
    Alle melden sich bei mir. Ich erstelle eine Liste und jeder kontaktiert dann seinen Nachfolger auf dieser. Die Liste wird sich hoffentlich ständig erweitern, wenn andere über das Projekt schreiben.
  4. Wenn dort drin ein Buch landet, welches ich unbedingt haben möchte – wäre eine Reservierung möglich?
    Nur schwierig, es sei es sind nicht viele vor dir auf der Liste und diese erklären sich dazu bereit das Buch drin zu lassen. Bei mehreren Reservierungen hätte man sonst das Problem, dass man nur noch geblockte Bücher quer durch Deutschland schickt.
  5. Dürfen nur Blogger teilnehmen?
    Jein. Man muss kein klassisches Blog dafür haben, aber eine Möglichkeit einen kleinen Bericht über entnommene(s) Buch/Bücher (und Box) im Netz zu veröffentlichen sollte schon vorhanden sein. Also Blog,Webseite,tumblr,posterous,twitter, Google+, zur Not sogar Facebook usw.

Bild: nicubunu

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Kampagne für gerechtere Steuern: 7% auf Kinderartikel

In Deutschland gibt es zwei Mehrwertsteuersätze. Den Regulären (19%) und den Verminderten (7%).

Mit dem verminderten Steuersatz soll der erwerb von Grundnahrungsmitteln wie z.B. Mehl begünstigt werden. Diese 7% zahlt man auch, wenn man Kunstgegnstände oder Druckerzeugnisse erwirbt. Und seit 01.01.2010 muss man auch bei Übernachtungen in Hotels weniger an den Staat abführen (dafür mehr an den Hotelier). Diese Änderung ist eine große Errungenschaft der FDP und auch das einzige was diese in der jetzigen Regierung hinbekommen hat: Steuergeschenke an Beitragszahler ehrenwerte Spender.

Das ganze System ist ziemlich unübersichtlich und ungerecht. So zahlt man für seinen Hamburger bei McDonalds immer gleich viel. Sagt man jedoch “Zum Mitnehmen”  werden nur 7% an unseren Staat überwiesen, denn es scheint ein Grundbedürfnis des Deutschen zu sein etwas mal schnell unterwegs reinzuwürgen/kippen. Fängt man an zu recherchieren, stößt man auf alle möglichen Kuriositäten und Ungereimtheiten. Bücher werden wie anfangs  erwähnt, als Kulturgut,  mit 7% veranschlagt. Setzt sich jedoch jemand ins Studio und presst besagtes Kulturgut auf CD muss man im Laden 19% des Wertes an den Staat weiterreichen.

Ein Aktionsbündnis versucht derzeit mit einer Kampagne für gerechtere Steuern zu werben. 7% für Kinder veranstaltet derzeit eine Unterschriftenaktion bei der von der Politik eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf alle Produkte und Dienstleistungen für Kinder gefordert wird. Dies wäre vor allen Dingen für junge Familien ein wirkliche Entlastung. Windeln, Kindersitze, Kitaplätze usw.  könnten dann mit einem Schlag 12% günstiger werden. Das wäre dann eine Steuererleichterung, die wirklich denen zugute kommt, die es benötigen. Damit würde unsere Gesellschaft ein Stück Familienfreundlicher.

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