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42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?


Transitions

Piwik 1.9 – Statistiken grafisch aufbereitet

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Die Open-Source Webanalysesoftware Piwik ist in der neuen Version 1.9 erschienen und hat tolle neue Funktionen mit an Bord.

Da alle Statistikplugins für WordPress die Datenbank aufblasen und externe Dienste meist aus Datenschutzgründen nicht in Frage kommen, setze ich schon seit einiger Zeit auf eine selbstgehostete Lösung. Zuerst war es noch Pagelogger, aber seit Piwik auf dem Markt ist habe ich umgestellt und es bisher nicht bereut. Piwik ist leistungsstark, anpassbar, datenschutzkonform und featurereich, hinkte aber GoogleAnalytics hinterher, da es bisher versucht hat Kernfunktionen des Platzhirsches nachzubilden. Inzwischen haben die Entwickler wohl Zeit gefunden auch wirklich Neues zu entwerfen. Neben kleinerer Verbesserungen und Integrieren von Pluginfunktionen in den Core wartet 1.9 mit einer Funktion auf, die wirklich nützlich ist.

Wenn man seine Statistiken anschaut, sind natürlich erstmal die absoluten Kennzahlen (Wieviele kommen/ kamen wann auf welche Seite) und deren Entwicklung wichtig. Das kann aber inzwischen jedes kleine Statistikskript und eigentlich würden dazu sogar Serverlogs reichen. Oft viel interessannter und wichtiger sind Antworten auf die Frage: Woher kamen Besucher und wohin gehen sie? Für ein privates Blog ist das nur spannend für komerzielle Seiten (vor allen Dingen Internetshops) ist diese Analyse geradezu essentiell. Natürlich konnte Piwik solche Daten auch schon in der Vergangenheit anzeigen und auch andere Tools zeigen Referrer, Ein- und Ausstiegseiten oder gar die Verweildauer an. Sich aber durch alle möglichen ´Tabellen und Tools zu klicken ist nicht nur aufwändig, sondern auch unübersichtlich. Hier setzt nun Transitions an und bereitet die schon vorhandenen Statistiken grafisch auf.

Transitions aktiviert man einfach unter “Einstellungen >> Plugins“. Bei mir hat es dann ein bisschen gedauert, bis ich mir die ersten Grafiken anschauen konnte. Woran das lag weiß ich nicht. Auf jeden Fall erscheint nun ein neuer Link hinter jedem Seitentitel (z.B unter Aktionen >> Seitentitel), wenn man mit der Maus darüberfährt.

Die sich öffnende Grafik zeigt dann schön übersichtlich woher (mit welchen Suchbegriffen) Seitenbesucher kommen und wohin sie danach gehen. Mit diesen Daten kann man dann weiter arbeiten und seine Seite optimieren, um die Verweildauer zu erhöhen. Oder man kann es einfach interessant finden und sich an den schicken Grafiken erfreuen.

Dieses Bild zeigt Transitions zum Artikel Hallo OSBN.de an. In Piwik ist diese Grafik interaktiv.

Das Update lohnt sich also dieses Mal wirklich, denn es gibt nicht nur kleinere Bugfixes sondern mal ein echtes neues Feature. Allen Bloggern, die Piwik nutzen wollen empfehle ich übrigens das Plugin WP-Piwik

 

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8 Comments

  1. Ich habe auf deinen Tipp hin wieder mal WP-Piwik ausprobiert und muss sagen, dass sich da in der letzten Zeit wohl recht viel verbessert hat. Werd’s wahrscheinlich drinnen lassen.

    • Ja es hat sich viel getan, allerdings taugen die grafiken nur für den ganz schnellen Überblick und ich habe alles deaktiviert, was irgendetwas auf dem Dashboard ausgibt, denn es verlangsamt es extrem. Gut ist, dass man so gut wie nichts konfigurieren muss und das Plugin wird gut gepflegt und schnell an neue Versionen von Piwik angepasst.

  2. Danke für den Artikel, habe genau wie Valentin mir Piwik mal wieder angeschau und es sieht echt cool aus :-)

  3. Wow, hat sich seit der letzten Version ja einiges getan……Ist aber noch kostenlos oder? Gleich Mal ausprobieren :) Merci!

  4. Starkes Update! Piwik wird immer mehr zu einer echten und umfangreichen Allternative zu Analytics.

  5. Wie genau ist die Piwik-Anlayse bei einer Seite mit hohem Traffic? Sollte man bei solchen Seiten E-Tracker oder Googleanalytics verwenden?

    Vielen Dank schon mal für Antworten

    • Piwik ist durchaus auch für Seiten mit hohem Traffic geeignet. Der Vorteil von GA ist natürlich, dass man sich um Serverlast nicht zu kümmern braucht, allerdings sind auch die Daten nicht unter eigener Kontrolle.

  6. Pingback: Kostenlose Google Analytics Alternative auf eigenem Server | Seitenbetreiber.de

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