Gerade habe ich das Update des inzwischen recht beliebten und vor allen Dingen gut funktionierenden Antispam-Plugins für Wordpress hier auf dem Blog eingespielt. Und es hat sich dieses Mal einiges getan. Schon optisch sieht das ganze deutlich anders aus, denn die Konfigurationsseite wurde komplett überarbeitet. Die verschiedenen Filter des Plugins sind nun in ihrer Reihenfolge aufgelistet (Und es sieht so aus, als könnte man diese in folgenden Versionen sogar bearbeiten).

Doch nicht nur die Oberfläche ist überarbeitet. Im Changelog zu Version 2.4.5 finden sich folgende Punkte:

  • Streichung von Project Honey Pot
  • TornevallNET als neuer DNSBL-Dienst
Ich weiß nicht, ob das der Tatsache geschuldet ist, dass vermehrt Spamkommentare durchkommen.
Denn ich habe auf die Schnelle keine Infos zum Vorteil von Tornevall gegenüber Project Honey Pot gefunden, aber in den FAQ steht als Begründung die Registrierungspflicht von Honeypot, habe wohl viele Nutzer abgeschreckt:
Warum wurde auf Project Honet Pot verzichtet?
Die öffentliche Spammer-Datenbank Project Honet Potist eine sehr gute Quelle für die Erkennung aktiver Spam-Versender. Anhand der IP-Adresse kann prompt herausgefunden werden, ob ein Kommentator im Blog anderswo bereits als Bösewicht gemeldet wurde.

Bedauerlicherweise setzt Project Honet Pot für die Nutzung einen registrierungspflichtigen Account voraus. Nach einer trivialen Anmeldung erhält jeder Account-Inhaber einen kostenlosen API-Schlüssel, der ihn für die Nutzung des Dienstes autorisiert.

Genau diese Registrierung empfanden sehr viele Antispam Bee Nutzer als störend – eben aus Angst vor eventuellen Verpflichtungen, Zahlungen und Spam-Zusendungen an die hinterlassene E-Mail-Adresse. Heutzutage auch irgendwie verständlich.

Mit TornevallNET wurde eine brauchbare Alternative gefunden, die gleicherweise über einen qualitativ hochfertigen und aktuellen Datenbestand verfügt – seit 2006. Dabei verlangt der Dienst keine Authentifizierung der Anwender.

Die Nutzung der öffentlichen Spammer-Datenbank steht als Plugin-Option “Öffentliche Spamdatenbank berücksichtigen” zur Verfügung und wird oben detailliert vorgestellt.

Ich kann das Plugin weiterhin nur empfehlen, vor allen Dingen weil Akismet auch aus Datenschutzgründen weiterhin keine Alternative ist.