Im Internet gibt es immer wieder einige Kampagnen  - Aktionen, die es ermöglichen Politiker und Firmen ein wenig unter Druck zu setzen, damit sie so handeln, das es gut für Mensch, Tier und Umwelt ist. Denn leider ist es so das sonst nur der Geldbeutel zählt und der Überschuss, den man aus Mitarbeitern und Umwelt rauspressen kann. Wenn man jedoch eine Öffentlichkeit schafft und so den Blick vieler Konsumenten auf Missstände lenkt, so kann man auch einem großen Konzern empfindliche Einbußen bescheren. Das gleiche gilt für Politiker, die jedoch eher auf Wählerstimmen aus sind. Um ja niemand weh zu tun werden schon seit Jahren entsprechende Reformen in Klima-, Energie- und Sozialpolitikeinfach weggelassen oder nicht konsequent durchgeführt.

Drei Kampagnen, die derzeit laufen, möchte ich kurz vorstellen, da ich sie alle für Unterstützungswert halte.

  1. Petition: Strafprozessordnung - Verbot der Vorratsdatenspeicherung. Etwas anders als die oben genannten Szenarien, dennoch wichtig aber so selbsterklärend, das der Link dazu reicht. Update: existiert leider nicht mehr

  2. Überweise einen Cent an Angela Merkel

    Die Teilnahme erfolgt hier nicht über einen Klick im Netz, sondern kostet etwas Geld. Genauer gesagt einen Cent den man so überweist: Verwendungszweck: EU Klimapolitik A. Merkel; EU -40% CO2 bis 2020; www.pusheurope.eu” image0 Kontonummer: 860 010 30 (Empfänger:Bundeskasse Halle) Bankleitzahl: 860 000 00 (Deutsche Bundesbank) Das ist natürlich kein Persönliches Konto von Angela Merkel, sondern ein Bundeskonto. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Die Privatsphäre von Merkel wird gewahrt und ein Buchungs- und Verwaltungsakt wird ausgelöst und die Protestcents erscheinen in den Büchern. Damit auch klar ist wozu das ganze sein soll schickt man am besten noch eine Mail an Angela Merkel (Mustertext hier).

    Ziel der europaweiten Aktion ist es Europäischen Staatschefs zu verklickern, das man jetzt in eine Nachhaltige Klimapolitik investieren muss, da die Zeche sonst unsere Kinder bezahlen müssen. Und das wird richtig teuer werden, den die Klimaschäden werden deutlich mehr verschlingen als alle Investitionen die man jetzt etablieren müsste.

  3. Schreib George Clooney eine Mail - damit Nespresso nur fairen Kaffee einsetzt. Clooney setzt sich als UNO-Botschafter für viele humanitäre Projekte ein. Das ist beeindruckend wie viel Energie und Engagement er dafür aufbringt und man kann nur den Hut ziehen. Allerdings wirbt er auch für Nestlé - genauer gesagt für Nespresso. Nestlé setzt aber keinen fair gehandelten Kaffee ein und so werden Kaffeepflücker ausgebeutet und für ihre Arbeit nicht ordentlich bezahlt. Die Kampagne fordert nun den Prominenten auf sein Gesicht nicht mehr für diese Marke herzugeben, falls diese nicht auf faire Produktionsbedingungen umstellen.