*Ständig wird die angebliche Kostenlosmentalität im Netz verschriehen und manche Verlage habe ihre Seiten auf PaidContent umgestellt. Dabei wollen sie sich aber nicht vom gängigen “Modell Abo” verabschieden und lassen Micropaiment außer acht. Ein neues System könnte aber Attraktiv sein. *

Zum großen Teil ist das einfach Ignoranz und Sturheit, die eine Einführung verhindern. Doch es kann auch sein, dass es einfach keine sinnvollen Bezahlsysteme gibt. Wenn ich einen Artikel lesen möchte, will ich keinen besonderen Aufwand betreiben, um an diesen heranzukommen. Oft ist eine Registrierung schon zu viel. Ist mir als Nutzer die Bezahlung eines bestimmten Inhalts zu teuer oder eben zu kompliziert, dann klicke ich weiter und suche mir was anderes.

Ausgerechnet einer der Piratebay-Gründer möchte nun ein System etablieren, dass kaum einfacher sein könnte: Flattr

Das ganze ist als Socialpaiment deklariert, doch es geht wohl eher um Minispenden. Als Blog oder Seitenbetreiber kann ich ein kleines Widget einbauen. Klickt jemand darauf sehe ich ein wenig Geld. Machen es besonders viele sehe ich sogar viel Geld. Auf der Nutzerseite sieht es ähnlich einfach aus. Flattruser zahlen einen kleinen Betrag auf ihr Konto ein. Nun kann ich Beiträge die mir gefallen honorieren indem ich auf besagtes Widget klicke (gefällt mir der Artikel besonders klicke ich einfach mehrfach). Der Betrag wird dann unter all meinen Flattrklicks verteilt.

Doch im offiziellen Video ist es bestens erklärt:

Doch wie André Vatter auf Basic Thinking zu recht bemerkt, das System steht und fällt mit der Nutzer- und Seitenzahl die sich früh darauf einlassen. Möchte man das System unterstützen kann man für die Beta einen Einladungscode per Mail anfordern