*Der vermutlich neue Außenminister, Guido Westerwelle, zeigt weder diplomatisches noch sprachliches Geschick.*

Die Wahl ist vorbei und die strahlende Siegerpartei FDP kann nun eine Schwarz-Gelb regieren. Traditionell stellt die kleinere Fraktion in einer Koalition den Fizekanzler und Außenminister - in diesem Fall Guido Westerwelle - und so wird es auch dieses Mal sein.

Schon oft wurden Ministerposten eher nach parteipolitischen Kriterien und nicht nach Befähigung der Akteure verteilt. In diesem Fall bezweifle ich, dass sich der Vorsitzende der FDP mit ausländischen Politikern adäquat verständigen kann und, dass er das nötige diplomatische Geschick mitbringt. Auf der Pressekonferenz bittet ein BBC-Reporter eine Frage auf Englisch zu beantworten.  Doch seht selbst:

Man kann sich jetzt darüber streiten, ob es von Qualität zeugt einen Journalisten ins europäische Ausland zu schicken, der nicht mal die Fragen in der Landessprache stellen kann. Die Reaktion vom designierten Außenminister empfinde ich jedoch mehr als peinlich, überheblich und herablassend.

Ich verstehe, dass man  wenn man weder geübt noch auf eine fremde Sprache vorbereitet sich Peinlichkeiten ersparen möchte. Zumal, wenn man dies schon einmal erlebt hat und das Video noch jetzt auf Youtube für Belustigung sorgt.
Doch sich in seiner (zukünftigen) Position auch die Frage noch übersetzen zu lassen, löst bei mir einen sofortigen Fremdschämreflex aus.