*Das Ergebnis meiner kürzlich gestellten Umfrage zu Krümmel und Gedanken über die generelle Zuverlässigkeit von Umfragen, die über Soziale Netzwerke und Twitter erstellt wurden.*

Vor ein paar Tagen habe ich eine Abstimmung auf twtpoll.com gestartet. Leider haben nicht so viele mitgemacht. Genauer gesagt gerade mal 21. Es ist also keinesfalls repräsentativ. :( Trotzdem möchte ich das Ergebnis dem geneigten Leser nicht vorenthalten: Abstimmung_Kruemmelvon den 21 sind gute 2/3 für einen forcierten Ausstieg außerdem soll Geld in andere Energieformen gesteckt werden.

Das ganze sollte vor allen Dingen ein Test des Umfragesystems sein. Ich muss sagen, dass es durch seine Einfachheit überzeugt. Umfragen lassen sich leicht erstellen, einbinden (Blog, Facebook) und verbreiten (Twitter, Identica). Allerdings bezweifle ich ganz stark, dass man aus solchen Umfragen wirklich repräsentative Schlüsse ziehen kann. Vermutlich stimmen besonders Leute ab, die stark für oder gegen etwas sind, die emotional an ein Thema gebunden sind. Dazu kommt die Tatsache, dass die Umfrage hauptsächlich unter Gleichgesinnten verbreitet wird. So bekommt die Piratenpartei in dieser Umfrage satte 84% der Stimmen - absolut unrealisitisch. Im Politbarometer vom 3. Juli kommt die Partei noch nicht einmal vor. Sie reihen sich unter “Sonstige” ein - die zusammen auf 6% kommen. Sind dann solche Umfragen überhaupt zu etwas gut? Ich denke ja! Sie können unterhaltend sein, wenn man die Richtigen stellt und sie zeitlich nicht zu stark einschränkt.