Heute möchte ich mal wieder ein Projekt vorstellen. Diesmal ist es weder Quelloffen noch frei, sondern Grün. Und zwar wirklich Grün und nicht nur CO2-neutral. Wenn man auf die Seite www.forestle.orggeht wird man schon Grün begrüßt: Eine klassische Suchmaske und ein kleiner Wald, der darüber wächst.

forestle Die Idee des Projektes: Es wird wie bei den meisten Suchmaschinen neben den Ergebnissen Werbung eingeblendet. Klickt man auf diese verdient der Betreiber des Angebots normalerweise gut daran. Forestle nutzt die generierten Gelder jedoch nicht für sich. Nach Abzug der Kosten für Verwaltung (ca. 10%) wird über das “Adopt an Acre” Programm Regenwald gekauft.

Nach Angaben der Betreiber kann so pro Suche im Schnitt 0,1m² Regenwald erstanden werden. Forestle dokumentiert dies auch in Monatlichen Berichten, das sorgt für die nötige Transparenz und schafft Vertrauen. Die Suchtreffer sind im Übrigen ganz gut, da hinter der Forestle-Suchmaske Yahoo das Netz durchforstet. Will man Yahoo vermeiden kann man auch die Suchmaschine Znout nutzen. Diese sieht Forestle ziemlich ähnlich hat aber Google zum Partner. Znout arbeitet “nur”CO:sub:`2-neutral <http://www.co2stats.com/certpro.php?s=1187&ref=http://www.znout.org/>`__, weitere Gewinne werden nicht in Umweltschutzprojekte investiert. Das ist verwunderlich, da beide Seiten gleiche Adressen, Telefonnummern und Verantwortliche angegeben haben.

Nachtrag:Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass das an den Restriktionen von Google liegt. Würde Znout auch Regenwald kaufen, würde die Zusammenarbeit eingestellt.

Nachtrag2: Forestle ist eingestellt und wird auf Ecosia.org umgeleitet. Am Prinzip ändert sich nichts, wenn auch nun keine Angaben mehr über die geretteten Quadratmeter pro Suche gemacht werden.