Über einen Artikel auf Ubuntuusers.de bin ich auf die Petition gestoßen, die sich gegen den Gesetzentwurf zur Zensierung des Internets unter dem Deckmantel der Kinderpornographiebekämpfung richtet. Dazu muss man sich auf der Epetitionen-Seite des Bundestages anmelden. Und kann dann die Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten mitzeichnen.

Tut das alle, da es hier effektiv um die Einführung einer unkontrollierten Zensurinstanz geht.

Die vorgeschlagenen Techniken sind zudem völlig ungeeignet, um Kinder vor diesem bestialischen Missbrauch zu schützen.

Einen sehr guten Blogartikel zu diesem Thema gibt es bei Jens Scholz, deswegen führe ich hier das Thema nicht weiter aus. Und über die Nutzlosigkeit dieser Idee und Beispiele aus anderen Ländern kann man auf heute.de lesen.

Kinderpornographie wird nur zu einem geringen Teil im Netz verteilt, das Meiste geschieht per Post. Deswegen darf man aber trotzdem kein Zensurpostamt einrichten, wie es eines zu Zeiten der DDR gab.

Leider muss man das immer dazusagen: Ich bin gegen Kinderpornographie. Es ist abschäulich, menschenunwürdig, bestialisch, grausam und in keinem Fall zu tolerieren. Herstellung und Verbreitung müssen aufs entschiedenste Bekämpft werden. Aber nicht mit allen Mitteln sondern “nur” mit den richtigen. Die entsprechenden Server müssen abgeschaltet werden oder noch besser gleich das Übel im Keime ersticken und die Produktion dieser Straftaten verhindern. Auch wenn gerne anderes Behauptet wird. Eine Abschaltung von Servern ist Möglich. Sie stehen so gut wie alle in Ländern in denen Kinderpornographie verboten ist. Man müsste nur mehr Geld für Beamte (Polizisten, Anwälte) ausgeben, die sich darum Kümmern. Das das geht zeig der Versuch von CareChild.

Also nocheinmal Unterschreibt die Petition, damit die benötigten 50.000 Stimmen zusammenkommen