Liomans Blog - sicherheithttps://lioman.de/42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?Wed, 22 Jul 2015 15:30:00 +0200Gehackt: Auf dem Highway über das Internet gestoppthttps://lioman.de/2015/07/gehackt-auf-dem-highway-uber-das-internet-gestoppt/<p>Die Wired hat den Artikel <a href="http://www.wired.com/2015/07/hackers-remotely-kill-jeep-highway/">Hackers Remotely Kill a Jeep on the Highway—With Me in It</a> veröffentlicht. Der Autor <a href="http://www.wired.com/author/andygreenberg/">Andy Greenberg</a> beschreibt wie sein Jeep in einem Experiment mit den beiden Sicherheitsforschern Charlie Miller und Chris Valasek über das Internet gehackt wurde. Nach der Übernahme des Bordcomputers hatten diese nicht nur Zugriff auf die Unterhaltungsfunktionen (Radio, Klimaanlage etc.) des Jeeps, sondern auch auf die Steuerung im Rückwärtsgang und andere zentrale Funktionen des Geländewagens. Die Ergebnisse sollen abschließend auf der <a href="https://www.blackhat.com/us-15/briefings.html#remote-exploitation-of-an-unaltered-passenger-vehicle">Black Hat</a> Konferenz im August vorgestellt&nbsp;werden.</p> <p><a href="https://invidious.adminforge.de/watch?v=MK0SrxBC1xs" class="youtube_video" alt="YouTube Video" title="Click to view on YouTube" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <img width="640" height="480" src="https://invidious.adminforge.de/vi/MK0SrxBC1xs/sddefault.jpg"> </a></p>liomanWed, 22 Jul 2015 15:30:00 +0200tag:lioman.de,2015-07-22:/2015/07/gehackt-auf-dem-highway-uber-das-internet-gestoppt/digitalautoblack hathackingsicherheit“Diebstahlsicherung” für Androidhttps://lioman.de/2012/07/diebstahlsicherung-fuer-android/<p>Nach dem ich mit dem letzte <a class="reference external" href="http://www.lioman.de/2012/07/mein-erster-androide-und-wie-soll-ich-ihn-befuellen-2/">Artikel</a> ein paar nützliche Tipps zu diversen Androidanwendungen ergattert habe, möchte ich nun selbst einen kleinen Tipp&nbsp;abgeben.</p> <p>Es gibt diverse &#8220;Diebstahlsicherungen&#8221; im Market. Wobei die Bezeichnung an sich etwas irreführend ist, denn ein bisschen Software kann keinen Dieb davon abhalten, ein mobiles Gerät zu entwenden. Möchte man dies tun sollte man das Gerät immer in einem Safe an das eigene Handgelenk schmieden. Trotzdem können solche Systeme sinnvoll sein, wenn man ein entwendetes oder verlorenen Gerät wieder zurückbekommen möchte. Grundsätzlich funktionieren alle Programme ungefähr gleich. Fehlt das Gerät, senden man über irgendeinen Kanal einen Aktivierungsbefehl und das Gerät sendet Daten zum eigenen Ort über das Netz zurück an den&nbsp;Besitzer.</p> <p>Zwei Probleme gibt es&nbsp;dabei.</p> <ol class="arabic simple"> <li>Wenn ein Dieb schlau genug ist und gleich alle Verbindungen kappt, hilft einem das beste Programm&nbsp;nichts.</li> <li>Man weiß nie genau welche Daten denn der Dienst sammelt und ob er das nicht auch permanent tut, um die User zu überwachen und deren ortsbezogene Daten anderweitig zu&nbsp;mutzen.</li> </ol> <div class="line-block"> <div class="line">Problem Nummer 1 ist eigentlich nicht zu lösen, bei Problem Nummer 2 schaft Open-Source entsprechendes Vertrauen, da der Quellcode offen liegt und der (kundige) Nutzer überprüfen kann, was das Programm so tut.</div> <div class="line"><img alt="image0" class="alignright size-full" src="https://lioman.de/images/prey_logo.png" style="width: 600px; height: 188px;" />Hier kommt die Software <a class="reference external" href="http://preyproject.com/">Prey</a> ins Spiel. Diese ist nicht nur für Android, sondern auch für Ubuntu/Linux, Mac, iOS und Windows erhältlich. Der SourceCode kann bei <a class="reference external" href="https://github.com/tomas/prey">github</a> betrachtet werden.</div> <div class="line">Am Besten man installiert Prey über <a class="reference external" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.prey">Google Play</a>und konfiguriert auch das Gerät darüber. &nbsp;Da dies selbsterklärend ist, verliere ich keine weiteren Worte dazu.</div> </div> <div class="figure"> <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/prey_uebersicht.png"> <img alt="Übersichtsdialog in Prey" src="https://lioman.de/images/prey_uebersicht.png" style="width: 216px; height: 384px;" /> </a> <p class="caption">Übersichtsdialog in&nbsp;Prey</p> </div> <p>Aber einen Tipp habe ich noch. Standardmäßig wartet das Programm auf eine <span class="caps">SMS</span> mit dem Inhalt &#8220;<span class="caps">GO</span> <span class="caps">PREY</span>&#8221;, der Satz ist frei konfigurierbar und ich empfehle etwas unverfängliches zu nahmen, was dem Dieb/Finder nicht gleich verrät, dass das Gerät ab jetzt überwacht wird. Dies kann man auch mit dem Deaktivierungssatz in der Übersicht tun. Auch dies ist sinnvoll, sonst kann jeder, der den Standardsatz per <span class="caps">SMS</span> schickt das Tracking deaktivieren. Dabei ist es übrigens nicht weiter schlimm, wenn man den Satz vergisst. Auf der Website ist dieser jederzeit nachzulesen und man kann auch dort das Gerät aktivieren. Möchte man das ganze mal testen kann man es auch über das Gerät selbst machen. Über &#8220;Execution control&#8221; in der Übersicht, ist es möglich die Überwachung zu stoppen. <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/prey_test.png"><img alt="image2" class="alignright size-medium" src="https://lioman.de/images/prey_test-168x300.png" style="width: 168px; height: 300px;" /></a>Das ist nützlich, wenn man das Smartphone wiedergefunden hat und nicht dazu ins Netz gehen möchte (oder&nbsp;kann).</p> <p>Für alle Änderungen ist übrigens immer das Passwort von Prey nötig, da die Daten auch immer an die Server Fork Ltd. übertragen werden müssen und damit ein unbefugter nicht die Einstellungen ändern&nbsp;kann.</p> <p>Jetzt zu den&nbsp;Eigenschaften:</p> <p>Je nach Gerät (Handy/Tablet oder <span class="caps">PC</span>) sind diese unterschiedlich. Bei PCs bekommt man keine genauen Ortsdaten, da ja ein kein GPSmodul verfügbar ist. Logt sich der Dieb aber in einem öffentlichen <span class="caps">WLAN</span> ein (bzw. befindet sich in der Nähe von bekannten SSIDs), sollte das hinreichend genau sein. Dafür kann man die Webcam bei Laptops (falls vorhanden) ein und ausstellen und Screenshots anfertigen. Die Bilder bekommt man dann mit dem Report geliefert. Dies kann nicht nur praktisch für eine etwaige Strafverfolgung (Bild des Diebs, Identität über Facebook/ Email oder sonstige Seiten die der Dieb besucht) sein, sondern auch weitere Hinweise zum Ort&nbsp;geben.</p> <p>Das geht leider bei Android- und iOS-Geräten (noch) nicht, dafür ist die Aktivierung über <span class="caps">SMS</span> (Nur bei Android verfügbar!!) recht einfach und man bekommt den genauen Aufenthaltsort angezeigt. Zudem gibt es ein <span class="caps">SIM</span>-Karten-Wechselalarm. Möchte der Dieb mit einem <span class="caps">SIM</span>-Kartenwechsel die <span class="caps">PIN</span>-Sperre umgehen, wird dessen Nummer an das System übertragen und kann somit auch an Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden. Außerdem ist es dadurch möglich mit dem &#8220;Finder&#8221; in Kontakt zu treten. Davon würde ich aber eher absehen und mich lieber direkt an die Polizei wenden. Aber ein Kommentator im bei GooglePlay hat so sein Handy recht schnell&nbsp;zurückbekommen.</p> <p>Möchte man mehr Geräte überwachen oder weitergehende Features gibt es auch Bezahlaccounts ab 5$/Monat dann wäre sogar eine Liveüberwachung über das Dashboard&nbsp;möglich.</p> <p>Erfolgsgeschichten gibt es übrigens<a class="reference external" href="http://preyproject.com/blog/cat/recoveries">auch schon</a> und hier ist noch ein&nbsp;Erklärvideo:</p> <p><a class="reference external" href="http://vimeo.com/18728980">http://vimeo.com/18728980</a></p> LiomanThu, 12 Jul 2012 14:30:00 +0200tag:lioman.de,2012-07-12:/2012/07/diebstahlsicherung-fuer-android/DigitalOpen SourceandroidDiebstahlLinuxPreySicherheitUbuntuUbuntuusersPlanetHTTPS Everywhere in neuer Version und für Chromiumhttps://lioman.de/2012/04/https-everywhere-in-neuer-version-und-fuer-chromium/<div class="line-block"> <div class="line"><a class="reference external" href="https://www.eff.org/https-everywhere"><span class="caps">HTTPS</span> Everywhere</a> ist für mich eine absolute Must-Have-Erweiterung für den Firefox-Browser. <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/httpseverywhere_icon.jpg"><img alt="image0" class="alignright size-full" src="https://lioman.de/images/httpseverywhere_icon.jpg" style="width: 71px; height: 60px;" /></a>Sie nistet sich oben in der Leiste ein und sorgt anhand <a class="reference external" href="https://gitweb.torproject.org/https-everywhere.git/tree/HEAD:/src/chrome/content/rules">tausender</a> Regeln dafür, dass (falls verfügbar) nur die verschlüsselte Seite aufgerufen wird. Das erhöht die Sicherheit deutlich, denn so können nicht so einfach Passwörter und Nutzerdaten abgegriffen werden. Der Name ist leider ein bisschen irreführend, denn <span class="caps">HTTPS</span> gibt es eben nicht überall, sondern nur für Domains die <a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/HTTPS">https</a> überhaupt anbieten und auch durch ein &#8220;Ruleset&#8221; definiert sind (Was man jedoch sehr einfach auch selbst hinzufügen kann).</div> <div class="line">Die neuste Version ([<span class="caps">STRIKEOUT</span>:2.0.2] 2.0.3) gilt als stabil und enthält keine neuen Funktionalitäten, sondern beschränkt sich auf einige Bugfixes..</div> <div class="line">Neu ist jedoch eine Beta-Version für Chromium/Google Chrome, denn derzeit gab es noch keine Erweiterung, die ähnliches wie <span class="caps">HTTPS</span> Everywhere bewerkstelligen konnte. <a class="reference external" href="https://chrome.google.com/extensions/detail/flcpelgcagfhfoegekianiofphddckof?hl=en"><span class="caps">KB</span> <span class="caps">SSL</span> Enforcer</a> soll laut <span class="caps">EFF</span> nicht können, da http vor https genutz wird. Sicherheit ist nur gewährleistet, wenn alles <strong>nur</strong>über eine verschlüsselte Verbindung geladen wird. Wie immer sind solche Betas mit vorsicht zu genießen, da sie noch nicht vollkommen fertig sind und daher auch noch nicht 100%ig stabil funktionieren.</div> </div> LiomanMon, 23 Apr 2012 16:15:00 +0200tag:lioman.de,2012-04-23:/2012/04/https-everywhere-in-neuer-version-und-fuer-chromium/DigitalOpen SourceAdd-onErweiterungfirefoxhttpsSicherheitVerschlüsselungUbuntuusersPlanetAchtung: Ihr Paypal-Konto braucht Hilfehttps://lioman.de/2012/04/achtung-ihr-paypal-konto-braucht-hilfe/<p>Da ich jetzt schon zum zweiten Mal eine Mail von &#8220;Paypal&#8221; bekommen habe möchte ich einfach mal davor warnen. Es sind derzeit wieder Pishingmails im Umlauf. Diese sind vergleichsweise gut gemacht. Normalerweise springen einem sofort diverse Rechtschreib- oder gar offensichtliche Grammatikfehler wie sie nur eine Maschine produzieren kann ins Auge. Die Mail (unten angehängt) ist Fehlerfrei und könnte zumindest sprachlich tatsächlich von Paypal stammen. Aber ein&nbsp; sicheres Anzeichen dafür, dass es hier nur jemand auf Zugangsdaten abgesehen hat ist der Link.&nbsp;Denn</p> <ol class="arabic simple"> <li>dieser führt nicht zu Paypal sondern über eine slovakische Seite zu einer amerikanischen <span class="caps">IP</span>-Adresse.&nbsp;und</li> <li>Paypal würde nie einen Link in einer solchen Mail platzieren, sonder darum bitten sich auf Paypal&nbsp;einzuloggen.</li> </ol> <p><a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/paypal_pishing1.png"><img alt="Paypal_Pishing1" class="alignright size-medium" src="https://lioman.de/images/paypal_pishing1-300x208.png" style="width: 300px; height: 208px;" /></a>Würde man auf den Link klicken käme man auf eine gut nachgemachte Paypalseite. Alle Links darauf führen nicht zu den ursprünglichen Paypalseiten sondern auf eine Pornoseite. Man wollte sich wohl doch nicht zu viel Mühe machen und von kritischen Zeitgenossen wenigstens noch die paar Cent Werbeeinnahmen abgreifen. Gibt man eine E-Mailadresse und ein Passwort ein landet man wiederum auf einer neuen Seite, die nun auch noch versucht die Kreditkarteninformationen des Opfers zu bekommen. <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/paypal_pishing2.png"><img alt="Paypal_Pishing2" class="alignleft size-medium" src="https://lioman.de/images/paypal_pishing2-300x230.png" style="width: 300px; height: 230px;" /></a>Würde man darauf hereinfallen und hier echte Informationen eintragen, steht dem nächsten Luxusurlaub der Kriminellen wohl nichts mehr im&nbsp;Wege.</p> <p>Sollte man eine solche Mail von Paypal bekommen kann man diese auch an <a class="reference external" href="mailto:taeuschung&#64;paypal.de">taeuschung&#64;paypal.de</a> weiterleiten. Man bekommt dann eine Bestätigung, dass es sich hierbei um Pishing handelt und wenn man Paypal helfen möchte solch übles gesindel zu bekämpfen kann man die Mail mit allen Header-Informationen auch an <a class="reference external" href="mailto:spoof&#64;paypal.com">spoof&#64;paypal.com</a> weiterleiten. Auf jeden Fall sollte man immer genau überlegen bevor man einen Link aus einer Mail&nbsp;öffnet.</p> <p>Hier die&nbsp;Mail:</p> <blockquote> <p>Ihr PayPal-Konto braucht Ihre&nbsp;Hilfe</p> <p>Guten&nbsp;Tag,</p> <p>Aus Sicherheitsgründen achten wir stets auf verdächtige Aktivitäten. Kürzlich haben wir eine Unregelmäßigkeit bei Ihrem Konto&nbsp;festgestellt.</p> <p>Wir haben den Grund zur Annahme, dass ein Dritter auf Ihr Konto zugegriffen hat.&nbsp; Da die Sicherheit Ihres Kontos unser Hauptanliegen ist, haben wir den Zugriff auf wichtige PayPal-Kontofunktionen eingeschränkt. Wir wissen, dass dies für Sie möglicherweise eine Unannehmlichkeit darstellt. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich um eine vorübergehende Beschränkung zu Ihrem Schutz&nbsp;handelt.</p> <p>Bearbeitungsnummer: <span class="caps">PP</span>-168-221-011-985</p> <p>Wir haben den Zugriff auf Ihr Konto kurzzeitig eingeschränkt. Die Einschränkung wird überprüft, wenn wir die angeforderten Informationen von Ihnen&nbsp;erhalten.</p> <p>Um auf die Einschränkung zu reagieren und sie zu beheben, klicken Sie hier.Falls Sie Informationen über die Einschränkung erhalten möchten, kontaktieren Sie uns unter &#8220;Hilfe-Center&#8221; und&nbsp;&#8220;Kontakt&#8221;.</p> <p>Herzliche&nbsp;Grüße</p> <p>Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Dieses Postfach wird nicht überwacht, deshalb werden Sie keine Antwort erhalten. Wenn Sie Hilfe benötigen, loggen Sie sich in Ihr PayPal-Konto ein, und klicken Sie oben rechts auf einer der PayPal-Seiten auf den Link&nbsp;&#8220;Hilfe&#8221;.</p> <p>Copyright © 1999-2011 PayPal. Alle Rechte&nbsp;vorbehalten.</p> <p>PayPal (Europe) S.à r.l. <span class="amp">&amp;</span> Cie, <span class="caps">S.C.A. </span>Société en Commandite par Actions Sitz: 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg <span class="caps">RCS</span> Luxemburg B 118&nbsp;349</p> <p><span class="caps">PPID</span> <span class="caps">PP522</span></p> </blockquote> LiomanThu, 12 Apr 2012 15:20:00 +0200tag:lioman.de,2012-04-12:/2012/04/achtung-ihr-paypal-konto-braucht-hilfe/DigitalMailPasswortPaypalPishingSicherheitTrag nen Helm - Jetzt und immerhttps://lioman.de/2011/07/trag-nen-helm-jetzt-und-immer/<p>| Ohne Helm auf dem Fahrrad ist wie Cabrio fahren ohne&nbsp;anschnallen!</p> <p><a href="https://invidious.adminforge.de/watch?v=nu4QzAIayTU" class="youtube_video" alt="YouTube Video" title="Click to view on YouTube" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <img width="640" height="480" src="https://invidious.adminforge.de/vi/nu4QzAIayTU/sddefault.jpg"> </a></p> <p><a href="http://web.archive.org/web/20140512234516/http://www.jamescracknell.com:80/blog/2011/07/20/a_video_appeal_from_james_use_your_head_use_your_helmet-220">James Cracknell</a> ist übrigens mehrfacher <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/James_Cracknell#Achievements">Olympiasieger und Weltmeister</a> im&nbsp;Rudern.</p>LiomanMon, 25 Jul 2011 10:07:00 +0200tag:lioman.de,2011-07-25:/2011/07/trag-nen-helm-jetzt-und-immer/AllgemeinFahrradHelmSicherheitWordpress-Plugins kompromitierthttps://lioman.de/2011/06/wordpress-plugins-kompromitiert/<p>` &lt;<a class="reference external" href="https://wordpress.org/news/2011/06/passwords-reset/">https://wordpress.org/news/2011/06/passwords-reset/</a>&gt;`__<a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/artikelbild_wordpress.png"><img alt="image0" class="alignright size-full" src="https://lioman.de/images/artikelbild_wordpress.png" style="width: 160px; height: 160px;" /></a>Wordpress.org. teilte am 21.Juni mit, dass die Plugins AddThis, WPtouch, und W3 Total Cache im Pluginverzeichnis eventuell durch Schadsoftware kompromitiert&nbsp;waren.</p> <p>Hacker sind&nbsp; wohl eingedrungen und haben Backdoors eingebaut. Hat man eines der Plugin installiert sollte man umgehend auf die neuste Version upgraden und am Besten noch sein Passwort bei Wordpress.org und bei seinem Blog&nbsp;ändern.</p> <p>Hat man dieses Passwort bei vielen anderen Diensten auch benutzt, lohnt es sich diese auch noch zu&nbsp;ändern.</p> LiomanThu, 23 Jun 2011 17:48:00 +0200tag:lioman.de,2011-06-23:/2011/06/wordpress-plugins-kompromitiert/DigitalBackdoorSchadsoftwareSicherheitWordpressWordpress Login absichernhttps://lioman.de/2011/06/wordpress-login-absichern/<div class="line-block"> <div class="line"><a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/artikelbild_wordpress.png"><img alt="image0" class="alignleft size-full" src="https://lioman.de/images/artikelbild_wordpress.png" style="width: 160px; height: 160px;" /></a>Vor einiger Zeit, als ich Wordpress nicht gleich aktualisiert hatte, bekam ich Mails von meinem Blog. Jemand hatte versucht den Adminaccount zu hacken und an mein Passwort zu kommen. Ich hatte danach aktualisiert, die Lücke war geschlossen und ich habe eigentlich keinen weiteren Gedanken darauf verschwendet.</div> <div class="line">Durch einen Artikel bei <a class="reference external" href="http://www.perun.net/2011/06/15/wordpress-absichern-mit-limit-login-attempts/">Perun</a> bin ich wieder auf das Problem aufmerksam geworden.</div> <div class="line">Die Lösung ist eigentlich recht simpel. Da ein Angreifer das Passwort nicht kennt, muss er es ausprobieren. Entweder durch manuelles raten, oder mit einem Skript.</div> </div> <p>Dem kann man dem Spaß verderben, wenn man eine kleine Hürde einbaut, die nach einer bestimmten Anzahl von Versuchen greift. Das Plugin <em>`Limit Login Attempts &lt;https://wordpress.org/extend/plugins/limit-login-attempts/&gt;`__</em> macht genau das und sperrt den Loginbereich nach einer bestimmten Anzahl von&nbsp;Falscheingaben.</p> <p>Das bietet keine absolute Sicherheit, macht aber dieses private Kleinblog noch ein wenig uninteressanter für einen&nbsp;Angreifer.</p> LiomanSat, 18 Jun 2011 18:38:00 +0200tag:lioman.de,2011-06-18:/2011/06/wordpress-login-absichern/DigitalBlogLoginPluginSicherheitWordpressTwitter jetzt mit httpshttps://lioman.de/2011/03/twitter-jetzt-mit-https/<p>Eigentlich stimmt die Überschrift nicht ganz, denn man kann Twitter schon eine ganze Weile über eine verschlüsselte Verbindung erreichen. Dazu musste man aber bisher entweder manuell ein &#8220;s&#8221; hinzufügen oder Plugins wie <a class="reference external" href="https://www.eff.org/https-everywhere"><span class="caps">HTTPS</span> Everywhere</a> (Ein Firefoxplugin deren Installation ich für absolute Pflicht halte)&nbsp;nutzen.</p> <p>Nun kann man die verschlüsselte Verbindung auch direkt in den Einstellungen erzwingen. Man muss nur ein Häckchen setzen. <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/twitter_https_einstellung.png"><img alt="image0" class="alignright size-medium" src="https://lioman.de/images/twitter_https_einstellung-400x71.png" style="width: 400px; height: 71px;" /></a></p> <p>Schade finde ich nur, dass diese Option nicht standardmäßig aktiviert ist - das würde auch unwissende vor unverschlüsselten Verbindungen&nbsp;schützen.</p> LiomanWed, 16 Mar 2011 10:35:00 +0100tag:lioman.de,2011-03-16:/2011/03/twitter-jetzt-mit-https/DigitalhttpsSicherheittwitterVerschlüsselungNicht nur freie Software im AAhttps://lioman.de/2011/02/nicht-nur-freie-software-im-aa/<p><a class="reference external" href="http://www.oliver-kaczmarek.de/author/oliver/">Oliver Kaczmarek</a> und andere stellten eine <a class="reference external" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/045/1704567.pdf">Kleine Anfrage</a> an die Bundesregierung zur <span class="caps">IT</span>-Strategie, da der Verdacht besteht, das Teile der Infrastruktur des,&nbsp; in <a class="reference external" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Auswaertiges-Amt-spart-im-IT-Bereich-kraeftig-dank-Open-Source-151012.html"><span class="caps">IT</span>-Dingen äußerst günstigen</a>, Auswärtigen Amtes wieder auf <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Propriet%C3%A4re_Software">proprietäre Software</a> umgestellt werden&nbsp;sollen.</p> <p>Nun ist die Antwort da (<a class="reference external" href="http://www.oliver-kaczmarek.de/wp-content/uploads/KA-17_4567.pdf">hier im Wortlaut</a>)!</p> <p>Der Text ist umständlich formuliert und für den unwissenden Leser sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob alles in Ordnung wäre und weiter eine Menge eingespart&nbsp;wird.</p> <p>Henning Tillman, Mitarbeiter des federführenden Abgeordneten, analysiert die Antwort und bietet eine leichter Verständliche &#8220;<a class="reference external" href="http://www.henning-tillmann.de/2011/02/bundesregierung-bestatigt-teure-it-umstellung/">Exegese eines politisch verschleierten Textes</a>&#8221;.</p> <p>Das Fazit ist klar und wenn ich mir beides Anschaue (Orginaltext und Blogartikel) komme ich zum selben Schluss: Es wird teuer für den Steuerzahler und das auf Kosten von&nbsp;Sicherheit.</p> <p>Tillmann schreibt zum Thema <span class="caps">IT</span>-Sicherheit:</p> <blockquote> <p class="rubric" id="zur-antwort-auf-fragen-13-14-und-15">Zur Antwort auf Fragen 13, 14 und&nbsp;15</p> <p>Die <a class="reference external" href="http://www.henning-tillmann.de/tag/bundesregierung/">Bundesregierung</a> antwortet, es seien beim Einsatz von proprietärer Software keine besonderen Sicherheitsanforderungen notwendig. Dies halte ich zumindest für diskussionswürdig. Schließlich waren bekannte und große Sicherheitslücken in der Vergangenheit ausschließlich bei proprietären Betriebssystemen bekannt. Als bekanntes Beispiel ist „Stuxnet“ zu nennen, das sich über Windows-Systeme&nbsp;verbreitete.</p> </blockquote> <p>Das ist nicht nur diskusionswürdig, die Vorstellungen der Antwortenden von Sicherheit sind zweifelhaft. Es stimmt, dass mit quelloffenen Lösungen die Sicherheit der Software kein Thema mehr wäre. Auch beim Einsatz von freien Programmen muss man sich Gedanken machen und auf Filter, Firewalls usw. setzen. Es ist mir jedoch absolut schleierhaft, wie man allen Ernstes auf ein Betriebssystem setzen kann, dessen Hersteller Sicherheitslücken&nbsp; an einem <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Patch_Day">Patch Day</a> schließt.&nbsp; Eine bekannte Lücke&nbsp; muss man so schnell wie möglich&nbsp;schließen!</p> <p>Oder würde man einem Vermieter trauen, der einen auf den zweiten Dienstag im Monat vertrösten würde, da nur dann die nötigen Reparaturen an der defekten Schließanlage durchgeführt werden&nbsp;können?</p> <p>Schwarz-Geld (Oh Pardon: Gelb)&nbsp; vertraut wohl ganz naiv einfach in das Gute&nbsp; im&nbsp;Menschen.</p> LiomanSat, 12 Feb 2011 19:51:00 +0100tag:lioman.de,2011-02-12:/2011/02/nicht-nur-freie-software-im-aa/Politik und GesellschaftAuswärtiges AmtITPolitikschwarz-gelbSicherheitGPG: Warum Mails verschlüsselnhttps://lioman.de/2011/01/gpg-warum-mails-verschluesseln/<p>Vor nicht allzulanger Zeit habe ich hier ein kleines <a class="reference external" href="/erklaervideo-was-e-mailverschluesselung-heisst">Erklärvideo</a> zu Mailverschlüsselung/<a class="reference external" href="http://www.gnupg.org/"><span class="caps">GPG</span></a> gepostet. Da ich das Thema für wirklich wichtig halte, möchte ich es noch ein bisschen weiter vertiefen. Doch ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so habe ich eine kleine Grafik&nbsp;erstellt:</p> <p><a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/mail_ohne_verschluesselung.png"><img alt="image0" class="aligncenter size-full" src="https://lioman.de/images/mail_ohne_verschluesselung.png" style="width: 671px; height: 258px;" /></a>Geht die Mail unverschlüsselt auf die Reise, kann jede Zwischenstation die Nachricht auch auslesen, scannen und weiterverarbeiten. Und es sind wirklich viele Stationen. Das kann man recht einfach mit dem Programm <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Traceroute">traceroute</a>&nbsp;testen.</p> <p>Hier einfach mal zwei&nbsp;Beispiele:</p> <ol class="arabic simple"> <li>Von der Uni zu mail.gmx.de - Ergebnis: 11&nbsp;Stationen</li> <li>Von der Uni bis zu smtp.googlemail.com - Ergebnis 12&nbsp;Stationen</li> </ol> <p>Liegt die Empfängeradresse nicht auf dem gleichen Server kommen noch die Stationen von Mailserver zu Mailserver und in jedem Fall die von Empfängermailserver zum eigentlichen Empfänger dazu. Das sind also im Endeffekt sicher mehr als 20 Zwischenstationen, die die Mail passiert und jedes Mal kann sie im Reintext gelesen werden, von Leuten/Stellen/Firmen, die das gar nicht sollen. Dazu kommt - jede Zwischenstation ist ein Ziel für Hacker - es reicht eine einzige Zwischenstation und unbefugte können alles mitlesen&nbsp; - kopieren usw. Viele Mails enthalten keine wichtigen Informationen - doch einige sind vollgestopft mit sensiblen Daten - diese sollte man wirklich verschlüsseln, dass nur der Empfänger sie öffnen kann. Im Bild sieht das ganze so&nbsp;aus:</p> <p><a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/mail_mit_verschluesselung.png"><img alt="image1" class="aligncenter size-full" src="https://lioman.de/images/mail_mit_verschluesselung.png" style="width: 671px; height: 238px;" /></a></p> <p>Der Absender verschlüsselt die Nachricht per <span class="caps">GPG</span> und nur der Empfänger hat den Schlüssel. Halten sich Absender und Empfänger an ein paar einfache Sicherheitsregeln ist es so gut wie unmöglich den Mailverkehr&nbsp;mitzulesen.</p> <p>Verschlüsselt man den Artikel bis hierhin kommt folgende Ausgabe&nbsp;heraus:</p> <pre class="literal-block"> -----BEGIN PGP MESSAGE----- Version: GnuPG v1.4.10 (GNU/Linux) hQEMA+1sveSNScf7AQgAyl2DxQVJXNT8GbAJ/5NsIuEk5sIS8H00WiegZVKC+oTj s8qEvygyhR5PlKNqX4qD6zX+K+3mbM/P0IOrNaRaLAiKHHQB+9aAYQx8Au9u7Bk3 tsI8Tc0PKhVFm7s0KdFfwefyN2tkkb5qqmNhZtme9sXKBEx8g2aSdhkPzIqCS8Ng QFlkSv9o/UDGZit1kmhcPMlcCIRjkv1YnT4CQETQ41DY4L48jMhYcSPmwPT66IqJ gVXP7WMiLqoIWswANp7ndvcyiiiIvuGz1HtANFQMSmz3oGeGaG0fS/QnhCV5NDd5 r/NcDUmjCneICYWH5YfBHZrIlXDTha1928qjc2px1tLqAfA41Zw+HNqEApDFz1hz AVjGciIcfoHw824VdewIlow5dXeVfRzJwwDBqjv9xBLy6/9n3Tuv6MuH69fAVzUF nxuXA1YXNkeP9wd1W8XQE33Hl7DKWStPrnDy8KdQVa7Rx1Lc0Sqm4zAIt5CtVlAr Hrztbs7elyFo71x/B+Z3k/6KdmQSgGaKFzYrc5Yd7D3wECJWpDv33mRu+Fv2qI6B Mm1r9iVHXXENLP9jvQGkHoIbm5I24mTvHeLpRbUa0wH85u5P0QC3aykrCETBdULy NbwwCEWBrA2l9O76keV9tEn3kJ8YIqA5OSaDQBd6eJY2HN67vLw7MlAA72jt37O7 PUyGnQZzL1StdvLINmP/qy5CEZR5Lj2VajdshkLEU8lc23oGbXhlrmn8zqBzd8K9 UjeJBfU23rYn1tQuwDo5ULDalg7M+VV5NMBhKnxDia+jn/DgAFJ6SRwUIxDRBCon jWFy0c5kgZpKArEmbS+sp+wSxkttzvGwTYGg5sc4oYkT98YtwM7S9I/y/L4iv0Q7 bpA7lmcRJUtbaJ3lGK9UINuFLokez9rG3XtjJxyFY+OG4SJtMg7WX08feuo2m4a6 edqg4gBt6i6duqFSYc8wBEHGghPu8JWTj7G3DDPM/y0C6MHy25hzKcNoIOBKVQOe DN3mwPe78eb/A/aGJPvp2zJY3froEcKvABYy4VzsyVg+Bx/TkvNSQsF5aAMYKamp sDGouoTwvXbyI4DWwFukJ9+n5vdhHYOWPepIBPJq0bwHA/hvx54qaIIXdJIZwoB/ cuC5KJ4Ke/xzCwxVgygmuWSbO8jUYKEauC4pi/ExW5Gz7pnJKD6jmUCpH2oASTuZ XNH1mrQH39fX+HZfcu5nXwSLwIROYcjezjcXT2XzDB4WjwEewVHkzCXLl0WnQP5O JMrJpal5NkWrgnxAdhBRSEINOBPwzTVxZv9dmMdxWhAsLxCGN6OUGoNQbiGo6uqt jTMI/2r9t4bDLjA9t6TJfjjJ/oGfUoAKHoTuzOlQrE4DTuOfh9hvtIifUelxR74q bP6WmU4p2f/yXaKI7TZrfQEBIG3LTw374+SGaJCRrzcwpmi94M0kV9SDncMC8sgI iys52KmiomrWqIBt9a6qTrYt58eVGgk8mCoqmkJjKaadpMF8x9sYiDOM7vS7lp6J MW5Atsfjv5K6Y3dWrwEqPoFg6C078nPL0+4g0u9icWwWXzMrPlOE1GALJ0Qkh00V MMVIzF8X5mvyBMhK8loy5uxpYS4gm9aOn3x5xkuQfntsX4pPlIUf3PynwsznJedJ 7EAFB7ukYTwzRBBPKqAbaWNP7DA4eEFCeHHC4W5WY4MLfJud1jqDrOFiYkJ5Fffk IOllyP5CcF51NVEqOpvT5JLhaqVFw/XB4qJ9txlRLrcPbnEQr0RveKqTeDymhgQJ zYWEyEnVBFMTgkQ0nav2QMpinqIaaugKzvA8W/7Cbvu33grpR7L4JrdqlGs+0tSZ oQwtQ6JpZOm1KCRswWhzDpuvtwDWKays5ZzAydFc7z4cBZTnaBp9HiniADb265NL +bSq5BEVvzO32zplu42nGetzHHWB2jtg71WGZeeuxYWOnm676HPEAQmhxS143s1I s9UF+cZDYmslMQdmxB8oRj74bce+UB/kKekQ35yLyw6RHJyl7PrD7zqFezvK+Fvd r43HxoAsCKkmruMWomu49s5wylh1Sq3Jc1L3p/JkJWgiUGIKddieXF+A+CAJCCFp i457pC/MfPAk0vGeC6c8xhQ2bmlXKnQfShoDs2Amfu0b8WX8Cui25V8ykXNUxuuF akzF7WrRgAI44vOjhA0lxGkPGyIPEwWey5xSmugpDKep6w9z0Q70/BPtY5aPFWEV ciOZ0oPHm9HXn1hQuzewnkyyLR4KL5GxaDhVzREDaJfF+idkQq0gHHkapWtIehR4 umXPdb3S4JM7dynTMdKDp2IdwbtphhHDRDeYd+FHdHUwlr0Bs2wgdo7qpmDD2Set dKNN2jXwEZ+pn6oPUEkczqvNppQ+BWE0gwLHYFmBhkhNBoYU5NabiJMYLL5IlcGV ZHM8I45NAia5aGrnARXHhH3UBM3Fs7VYCp3LcXo2Ig6RG6puP2x1D+KWuC7+kd1l yiGEvBmf9kN7ilr046Lx57Na0IJOZj7nfKcuzz7dDIt6YAq9BbttHIYEiBzod5ir cynkpoRP47Vax9a9f4DC9XOhHXwX08cIGQ== =hy3h -----END PGP MESSAGE----- </pre> <p>Ohne die Schlüssel ist das im Grunde nicht zu knacken (sofern das Passwort sinnvoll- und nicht wie hier &#8220;test&#8221;- gewählt&nbsp;ist).</p> <div class="line-block"> <div class="line">Gerade sensible Daten sollten so verschlüsselt werden. Ärgerlich ist es nur, dass viele Behörden, dies gar nicht anbieten. Obwohl es einfach und kostenlos ist.</div> <div class="line">Wie einfach das ist und ohne, dass es ohne allzu große &#8220;Nerdigkeit&#8221; zu bewerkstelligen ist soll der nächsten Artikel zum <a class="reference external" href="/tag/gpg">Thema <span class="caps">GPG</span></a> zeigen.</div> </div> LiomanWed, 19 Jan 2011 16:01:00 +0100tag:lioman.de,2011-01-19:/2011/01/gpg-warum-mails-verschluesseln/DigitalE-MailGnuPGGPGMailPrivatspähreSicherheitVerschlüsselungErklärvideo Was E-Mailverschlüsselung heißthttps://lioman.de/2010/12/erklaervideo-was-e-mailverschluesselung-heisst/<p>Wenn ich mitbekomme, was manche Leute für sensible Daten per E-Mail verschicken- überkommt mich das kalte Grauen. Passwörter, persönliche Dinge, Geschäftsdaten, Noten, Beurteilungen usw.. Alles unverschlüsselt und für jeden im Reintext lesbar, der sich zwischen Sender und Empfänger befindet. Das ist mindestens ein Zwischenrechner im Normalfall sind es aber mehrere Router, Server, Knoten, Anbieter mit jeweiligen Verwaltungspersonal usw. Und dass sind die normalen Zwischenschritte, aber illegal könnte sich noch jemand anderes dazwischenschalten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Man-in-the-middle-Angriff">Man-in-the-Middle</a>).</p> <p>Das ärgerliche daran ist, dass es einfache kostengünstige Lösungen gibt. Eine Verschlüsselung kann man relativ einfach installieren und wird auch von vielen Mailprogrammen&nbsp;unterstützt.</p> <p>Eine einfache Erklärung findet man im folgenden Video. Beschreiben und erklären werde ich das ganze noch einmal in einem eigenen&nbsp;Artikel.</p> <p>Erklärvideo:</p> <p><a href="https://invidious.adminforge.de/watch?v=B-5_fYSrQbg" class="youtube_video" alt="YouTube Video" title="Click to view on YouTube" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <img width="640" height="480" src="https://invidious.adminforge.de/vi/B-5_fYSrQbg/sddefault.jpg"> </a></p>liomanMon, 20 Dec 2010 16:40:00 +0100tag:lioman.de,2010-12-20:/2010/12/erklaervideo-was-e-mailverschluesselung-heisst/digitale-mailgpgnachrichtenpgppostsicherheitverschlüsselungDen Referrer kontrollierenhttps://lioman.de/2010/12/den-referer-kontrolieren/<p>Viele Seiten, sammeln alle möglichen Daten und man weiß nie genau, was alles damit angestellt wird. Im Grunde geht es aber immer darum Profile zu erstellen. Die <span class="caps">IP</span> ist nicht immer ohne weiteres zu verschleiern (nimmt man Geschwindigkeitseinbusen hin geht es recht gut über <span class="caps">TOR</span>). Aber es gibt ja noch ein paar andere Daten, die der Browser an jede Website&nbsp;übermittelt.</p> <p>Im <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Referrer">Referrer</a> steht immer die letzte Seite drin, also von woher man gekommen ist. Das möchte man aber nicht jeden Webmaster wissen lassen und so gilt es dies zu kontrollieren. Das Problem dabei: Einfach ausschalten ist nicht wirklich sinnvoll, da es für manche Funktionen sogar benötigt&nbsp;wird.</p> <p>Für den Firefox gibt es ein nützliches Add-On: <a class="reference external" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/953/">RefControl</a></p> <p>Die Erweiterung nistet sich in der Statuszeile ein und kann so einfach an und ausgeschaltet werden. Klickt man rechts drauf, kommt man in die&nbsp;Optionen.</p> <p>Zuerst sollte man den Standard auf &lt;Ersetzten&gt; stellen. Dann sieht es für jede Seite so aus, als habe man die Adresse direkt eingegeben. Nun kann man noch für bestimmte Seiten Extraregeln erstellen, die Meisten Seiten werden aber mit dieser Einstellung keine Probleme&nbsp;haben.</p> LiomanMon, 06 Dec 2010 15:10:00 +0100tag:lioman.de,2010-12-06:/2010/12/den-referer-kontrolieren/DigitalAdd-onAddonErweiterungfirefoxPrivatsphäreReferrerSicherheitFacebook Like und Share blockierenhttps://lioman.de/2010/11/facebook-like-und-share-blockieren/<p>Überall im Netz tauchen die Like und Share-Knöpfe des Sozialen Netzwerkes Facebook auf. Und das ist problematisch, denn mit diesen können die Datensammler sehr genau sagen, welche Seiten man ansurft - ob man in <span class="caps">FB</span> eingeloggt ist oder nicht. Obwohl ich das Netzwerk selbst nutze möchte ich eigentlich immer die Kontrolle darüber haben, welche Daten ich dort veröffentliche und an die Server schicke. Deswegen blocke ich Facebook ab jetzt überall - außer auf&nbsp;Facebook.</p> <p>Für Chromium/Chrome gibt es die netter Erweiterung <a class="reference external" href="https://chrome.google.com/extensions/detail/ejpepffjfmamnambagiibghpglaidiec">Facebook&nbsp;Disconnect</a></p> <p>Surft man meistens mit dem Firefox ist es einfacher einen Filter in <a class="reference external" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1865/">AdblockPlus</a>&nbsp;einzustellen.</p> <p>Einfach folgende Zeilen&nbsp;eintragen:</p> <pre class="literal-block"> ||fbcdn.net$domain=~www.facebook.com ||facebook.net$domain=~www.facebook.com ||facebook.com$domain=~www.facebook.com </pre> LiomanMon, 29 Nov 2010 18:22:00 +0100tag:lioman.de,2010-11-29:/2010/11/facebook-like-und-share-blockieren/DigitalBlockierenDatenschutzErweiterungFacebookPrivatsphäreSicherheitSchlimme, schlimme LSOshttps://lioman.de/2010/11/schlimme-schlimme-lsos/<p><span class="caps">LSO</span> steht für <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Flash-Cookie">Local Shared Objects</a> und dies sind nichts anderes als Flash-Cookies (auch Super-Cookie genannt), in denen Flashobjekte von beliebigen Websiten Informationen ablegen. Manches ist ganz praktisch, da eine Videoseiten, dann alle Videos immer in der gewünschten Qualitätsstufe zeigt, oder das kleine Pausenflashspiel den Nutzernamen sich merken kann. Aber LSOs sind gefährlich, sehr sogar viel schlimmer als die normalen <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/HTTP-Cookie"><span class="caps">HTTP</span>-Cookies</a>, die man als aufmerksamer Internetsurfer immer mal wieder&nbsp;löscht.</p> <div class="section" id="warum-sind-lsos-so-gefahrlich"> <h2>Warum sind LSOs so&nbsp;gefährlich?</h2> <ul class="simple"> <li>LSOs haben eine unendliche&nbsp;Laufzeit</li> <li>sie können bis zu 100kb Daten&nbsp;speichern</li> <li>diese können Seitenaufrufe, Einstellungen, Betriebssystem, Nutzernamen&nbsp;enthalten</li> <li>Flashobjekte sind manchmal &#8220;unsichtbar&#8221; dennoch können sie gespeicherte Inhalte&nbsp;senden</li> <li>Man kann nicht 1 zu 1 sagen welcher Cookie welcher Trackingdomain gehört (erfordert genaue&nbsp;Analysen)</li> <li>LSOs werden in gesonderten Ordnern gespeichert d.h.<ol class="arabic"> <li>der Browser löscht sie nicht&nbsp;und</li> <li>egal welcher Browser genutzt wird die Daten landen immer in der gleichen&nbsp;Datei</li> </ol> </li> <li>Die Daten können aus einem <span class="caps">LSO</span> ausgelesen und in ein traditionelles (schon gelöschtes ) Cookie wieder eingeschrieben&nbsp;werden</li> </ul> <p>Was das heißt zeigt ein Screenshot der bei mir gespeicherten LSOs. Dazu muss man sagen, dass ich in der Zeit mein System + Plugin mehrfach auf den neusten Stand gebracht habe und den <span class="caps">PC</span> gewechselt habe. Doch die LSOs habe ich immer brav mitgenommen. <a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/LSO.png"><img alt="image0" class="aligncenter size-medium" src="https://lioman.de/images/LSO-300x139.png" style="width: 300px; height: 139px;" /></a></p> <p>Über elf Monate - das finde ich ziemlich erschreckend, vor allen Dingen wenn man bedenkt, was alles in 100kb passt: genau 99990&nbsp;Zeichen!</p> </div> <div class="section" id="wie-werde-ich-sie-los"> <h2>Wie werde ich sie&nbsp;Los?</h2> <p>Für den <a class="reference external" href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox</a> existiert eine exzellente (auf Deutsch dokumentiertes) Erweiterung : <a class="reference external" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6623/">BetterPrivacy</a></p> <p>Hat man diese Erweiterung installiert ermöglicht sie eine einfache Löschung der&nbsp;Cookies.</p> <p>Das Plugin ist ziemlich selbsterklärend, man kann die LSOs richtig verwalten und z.B. bestimmte schützen oder alle automatisch beim beenden des Browsers über die Klinge springen lassen. Diese Einstellungen empfehle ich, denn der Mehrwert dieser Dateien ist sehr&nbsp;gering.</p> <p>Außerdem kann man mit dieser Erweiterung gleich noch die <a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/DOM_Storage"><span class="caps">DOM</span>-Storage-Datei</a> (eine andere Art von Super-Cookie) loswerden, was die Sicherheit des Browsers noch ein wenig&nbsp;erhöht.</p> <p>Nutzt man andere Browser oder möchte nicht noch eine Erweiterung ist auch eine manuelle Löschung des Ordners&nbsp;möglich.</p> <p>Laut Wikipedia findet man die LSOs in folgenden&nbsp;Ordnern:</p> <table border="1" class="docutils"> <colgroup> <col width="38%" /> <col width="36%" /> <col width="25%" /> </colgroup> <thead valign="bottom"> <tr><th class="head">Betriebssystem</th> <th class="head">Speicherort</th> <th class="head">Anmerkung</th> </tr> </thead> <tbody valign="top"> <tr><td><a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Microsoft_Windows">Microsoft Windows</a></td> <td>%AppData%\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects %<span class="caps">APPDATA</span>%\Macromedia\Flash Player\macromedia.com\support\flashplayer\sys %<span class="caps">APPDATA</span>%\[<span class="caps">AIR</span> Paket <span class="caps">ID</span>]\Local Store\#SharedObjects\</td> <td><em>%AppData%</em> steht für das Benutzerverzeichnis Adobe-<span class="caps">AIR</span>-Anwendungen speichern separat in eigenen Ordner</td> </tr> <tr><td><a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mac_OS_X">Mac <span class="caps">OS</span> X</a></td> <td>~/Library/Preferences/Macromedia/Flash Player/#SharedObjects ~/Library/Preferences/[<span class="caps">AIR</span> Paket <span class="caps">ID</span>] ~/Library/Preferences/Macromedia/FlashPlayer/macromedia.com/Support/flashplayer/sys</td> <td><em>~</em> steht für das Benutzerverzeichnis Adobe-<span class="caps">AIR</span>-Anwendungen speichern separat in eigenen Ordner</td> </tr> <tr><td><a class="reference external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Linux">Linux</a></td> <td>~/.macromedia/Macromedia/Flash Player ~/.macromedia/Flash_Player/#SharedObjects</td> <td><em>~</em> steht für das Benutzerverzeichnis</td> </tr> </tbody> </table> <p>Table: Standard&nbsp;Speicherorte</p> </div> LiomanThu, 25 Nov 2010 14:28:00 +0100tag:lioman.de,2010-11-25:/2010/11/schlimme-schlimme-lsos/DigitalBetterPrivacyCookieDatenschutzDOMErweiterungfirefoxFlashLSOPrivacySicherheitSuper-CookieBadische-Zeitung ist unsicher!https://lioman.de/2010/10/badische-zeitung-ist-unsicher/<p><strong>*Über die unsichere Kommentarfunktion der `Badischen Zeitung &lt;http://www.badische-zeitung.de/&gt;`__ lässt sich beliebiger <span class="caps">HTML</span>-Code&nbsp;einfügen.*</strong></p> <p>Ein netter Service der Badischen, dass man seine Kommentare beliebig gestalten kann - doch da alle <span class="caps">HTML</span>-Tags erlaubt sind hat man weit mehr Möglichkeiten als reine&nbsp;Textgestaltung.</p> <p>Zu den harmlosen Scherzen gehört die Übernahme von <a class="reference external" href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg-sued/an-fasnet-stechen-die-wiehremer-narren-in-see?r=280">Kommentaren</a>. Theoretisch ist es jedoch Möglich per Javascript alles was das Hackerherz begehrt nachzuladen. Der Nutzer hätte aber keine Möglichkeit dies zu erkennen, da der Urheber immer die vertrauenserweckende Zeitung aus Freiburg ist. Unverständlich warum diese Lücke nicht schon längst gecshlossen ist. <a class="reference external" href="http://web.archive.org/web/20111213024138/http://dvaulont.de:80/2010/10/27/sicherheitslucke-bei-badische-zeitung-de/">DVaulont</a>hat nach eigenen Angaben den Verlag schon vor einem halben Jahr darauf hingewiesen und als Reaktion kam einfach gar nichts. Umso konsequenter ist es, dass er die Lücke veröffentlicht hat. Hoffentlich wird sie möglichst bald geschlossen, denn so etwas ist schlicht&nbsp;fahrlässig!</p> <p><strong>Update:</strong> Das Problem scheint zumindest kurzfristig behoben zu sein. Warum nicht gleich so? Das zeigt, dass eine Lücke immer veröffentlicht werden muss bevor was&nbsp;passiert</p> LiomanWed, 27 Oct 2010 12:29:00 +0200tag:lioman.de,2010-10-27:/2010/10/badische-zeitung-ist-unsicher/DigitalBadische ZeitungfreiburgHackerSchadcodeSicherheitXSSNacktscanner überlistethttps://lioman.de/2010/01/nacktscanner-ueberlistet/<p><em>Physiker Werner Gruber überlistet in der Sendung von Lanz einen passiven&nbsp;Körperscanner.</em></p> <p>Die zur Zeit vieldiskutierten Körperscanner, die für mehr Sicherheit in Flugzeugen sorgen sollen kann man überlisten. Für gefühlte Sicherheit bringen sie vielleicht einen Mehrwert den einsamen Spinner wird man dadurch nicht&nbsp;abhalten.</p> <p>Wie einfach das geht kann man ca. ab Minute 15 in der <span class="caps">ZDF</span>-Mediathek&nbsp;sehen.</p> <p>Werner Grube schmuggelt am aufgebauten Scanner die Zutaten für eine <a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermitverfahren">Thermit</a>-Reaktion vorbei. Thermit wird zum Beispiel zum verschweißen von Eisenbahnschienen genutzt. Es können Temperaturen bis zu 3000°C entstehen. Man kann sich leicht ausmalen, was mit einem Flugzeug passiert, wenn man das Pulver an der richtigen Stelle zündet. Schaut man sich die Reaktionsgleichung mal an sieht man auch, dass 1. die Zutaten leicht in Drogerie/Apotheke + Baumakt zu besorgen sind und 2. dass man nicht löschen kann, da kein Sauerstoff benötigt&nbsp;wird.</p> <p><img alt="reaktionsgleichung" class="aligncenter" src="https://lioman.de/images/ae0c33d693671c726c19aff3ab8c362d.png" style="width: 267px; height: 20px;" /></p> <p>Kommt man auf die blöde Idee es dennoch mit Wasser zu versuchen: Bumm - das ganze geht in die&nbsp;Luft.</p> <p>Wir sollten also eher in Terrorismusvorbeugung und Personal investieren, als in (aus vielerlei Hinsicht) zweifelhafte&nbsp;Technik.</p> LiomanThu, 14 Jan 2010 12:15:00 +0100tag:lioman.de,2010-01-14:/2010/01/nacktscanner-ueberlistet/Politik und GesellschaftFlughafenFlugzeugNacktscannerscannerSicherheitzdf mediathekUpdate auf 2.8.1https://lioman.de/2009/07/update-auf-2-8-1/<p>Gestern Abend wurde das Sicherheitrelease für Wordpress veröffentlicht. 2.8 hatte leider einige Probleme gemacht. So gingen bei manchen die Pings nicht richtig oder alles brach wegen zu hohem Speicherverbrauch zusammen. Zudem kommen noch wichtige Sicherheitsfeatures. Aus diesem Grund hatte ich hier auch die Beta2 schon am Laufen. Also Update dringend geboten. Version 2.8.1 gibt es unter: <a class="reference external" href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2009/07/09/wordpress-281-inkl-sprachdatei-de-edition.html">Wordpress-Deutschland</a></p> LiomanFri, 10 Jul 2009 06:58:00 +0200tag:lioman.de,2009-07-10:/2009/07/update-auf-2-8-1/Allgemein2.82.8.1BlogSicherheitupdateWordpress