Liomans Blog - religionhttps://lioman.de/42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?Mon, 05 Nov 2012 23:22:00 +0100Dradio - Religionen zu kreuz.nethttps://lioman.de/2012/11/dradio-religionen-zu-kreuz-net/<p>Gerade habe ich wieder ein paar Folgen diverser Podcasts gehört und kann besonders das Interview aus DRadio-Religionen zur Schmäplatform kreuz.net&nbsp;empfehlen.</p> <div class="line-block"> <div class="line"><strong>Sendungsbeschreibung:</strong></div> <div class="line"><em>kreuz.net-Verantwortliche &#8220;in der Kirche zu finden&#8221; &#8220;Stoppt kreuz.net&#8221; will Hinweise an Staatsanwaltschaft geben David Berger im Gespräch mit Kirsten Dietrich Unter den Machern der homophoben und antisemitischen Internetseite &#8220;kreuz.net&#8221; seien Mitarbeiter der katholischen Kirche, sagt David Berger, Koordinator der Initiative &#8220;Stoppt kreuz.net&#8221;. Anders, als von der Amtskirche dargestellt, handele es sich hier nicht um ein Randphänomen.</em></div> </div> <div class="line-block"> <div class="line">Link zur mp3-Datei</div> <div class="line">Link zum <a class="reference external" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1911348/">Transkript</a></div> </div> LiomanMon, 05 Nov 2012 23:22:00 +0100tag:lioman.de,2012-11-05:/2012/11/dradio-religionen-zu-kreuz-net/Politik und GesellschaftAudiokatholischkreuz.netPodcastreaktionärreligionEin gesegnetes Weihnachtsfesthttps://lioman.de/2011/12/ein-gesegnetes-weihnachtsfest/<p>Ich wünsche allen Lesern ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest. Ja ein gesegnetes Weihnachtsfest wünsche ich und nicht &#8220;Happy Holidays&#8221; oder sonstige komischen Atheisten-Wünsche, denn wir feiern Weihnachten&nbsp;deswegen:</p> <blockquote> <p><strong>1</strong> In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.&nbsp;<strong>2</strong>&nbsp;Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.&nbsp;<strong>3</strong>&nbsp;Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.&nbsp;<strong>4</strong>&nbsp;So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.&nbsp;<strong>5</strong>&nbsp;Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.&nbsp;<strong>6</strong>&nbsp;Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,&nbsp;<strong>7</strong>&nbsp;und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.&nbsp;<strong>8</strong>&nbsp;In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.&nbsp;<strong>9</strong>&nbsp;Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,&nbsp;<strong>10</strong>&nbsp;der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:<strong>11</strong>&nbsp;Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.&nbsp;<strong>12</strong>&nbsp;Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.&nbsp;<strong>13</strong>&nbsp;Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:&nbsp;<strong>14</strong>&nbsp;Verherrlicht ist Gott in der Höhe&nbsp;und auf Erden ist Friede&nbsp;bei den Menschen seiner&nbsp;Gnade.</p> <p><strong>15</strong>&nbsp;Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ.&nbsp;<strong>16</strong>&nbsp;So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.&nbsp;<strong>17</strong>&nbsp;Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.&nbsp;<strong>18</strong>&nbsp;Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.&nbsp;<strong>19</strong>&nbsp;Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.&nbsp;<strong>20</strong>&nbsp;Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden&nbsp;war.</p> <p>Lukas 2,&nbsp;1-20</p> </blockquote> LiomanMon, 26 Dec 2011 19:05:00 +0100tag:lioman.de,2011-12-26:/2011/12/ein-gesegnetes-weihnachtsfest/AllgemeinChristentumGlaubereligionWeihnachtenStilblüte: Das heilige Evangelium nach Libero Matthäushttps://lioman.de/2011/04/stilbluete-das-heilige-evangelium-nach-libero-matthaeus/<p>Gerade habe ich bei <a class="reference external" href="http://www.bildblog.de/29515/und-lukas-ist-podolski-ja/">BILDBlog</a>eine Stilblüte entdeckt, die einfach zu Gut ist, um sie nicht auch hier ins Blog zu schieben. Das Hamburger Abendblatt <a class="reference external" href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1858862/Gott-im-Magazinformat-Jesus-am-Kiosk.html">berichtet</a>über zwei Journalisten, die das Neue Testament als Magazin herausbringen wollen. Das hier ist so gut, dass ich mir jeden weiteren Kommentar mit einem breiten Grinsen&nbsp;erspare:</p> <p><a class="reference external image-reference" href="https://lioman.de/images/Lotharevangelium.jpg"><img alt="image0" class="aligncenter size-full" src="https://lioman.de/images/Lotharevangelium.jpg" style="width: 948px; height: 238px;" /></a></p> LiomanSat, 16 Apr 2011 18:30:00 +0200tag:lioman.de,2011-04-16:/2011/04/stilbluete-das-heilige-evangelium-nach-libero-matthaeus/AllgemeinAbendblattEvangeliumLotharreligionStilblüteLadenschluss: Pro und Kontrahttps://lioman.de/2009/12/ladenschluss-pro-und-kontra/<p><strong>*Das Bundesverfassungsgericht hat ja soeben `entschieden &lt;http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20091201_1bvr285707.html&gt;`__, dass das sehr liberale Gesetz in Berlin, welches dem Einzelhandel erlaubte an 10 Sonntagen im Jahr zu öffnen zu liberal ist.&nbsp;*</strong></p> <p>Geby von<a class="reference external" href="http://www.info-tain.de">info-tain.de</a> hat die Kontraargumente gegen eine Ladenschlussgesetz im allgemeinen geliefert und hat aufgefordert die Pros in die Kommentare zu schreiben. Ich möchte es ein wenig ausweiten und an dieser Stelle darauf&nbsp;antworten.</p> <p><a class="reference external" href="http://www.info-tain.de/ladenschluss-pro-und-kontra">Hier</a> geht es zum Artikel von&nbsp;Geby.</p> <div class="section" id="warum-ich-fur-ein-ladenschlussgesetz-bin"> <h2>Warum ich für&nbsp;ein&nbsp;Ladenschlussgesetz&nbsp;bin:</h2> <p>Ich muss vielleicht erst mal Vorweg schieben, dass ich katholisch bin und den Sonntag auch zum Gottesdienstbesuch nutze. Er ist mir deswegen besonders wichtig. Dennoch möchte ich keinerlei religiöse Argumente vorbringen, weil ich sie zum großen Teil nicht für zwingend halte. In Deutschland gilt das Prinzip der Religionsfreiheit, ich müsste also zu Gunsten von Religion<strong>en,</strong> Lebens- und Heilskonzept<strong>en</strong> so ziemlich jeden Tag in der Woche und im Jahresverlauf schützen (Zumindestens wenn ich allen in gleichen Maßen gerecht werden möchte). Dennoch gibt es eine Vielzahl von Argumenten an einer Regelung des Ladenschlusses&nbsp;festzuhalten.</p> <p>Es steht im <a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz%20f%C3%BCr%20die%20Bundesrepublik%20Deutschland">Grundgesetz</a>.</p> <blockquote> <p><strong>Artikel&nbsp;139</strong></p> <p>Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich&nbsp;geschützt.</p> </blockquote> <p>Das ist eigentlich schon ein gewichtiges Argument. Wäre es vollkommen unwichtig, hätte es nicht Einzug ins <span class="caps">GG</span> erhalten bzw. wäre schon lange geändert. Möchten wir allerdings nicht daran festhalten, müssen wir eine der Grundlagen ändern, auf denen unser Staat&nbsp;steht.</p> <p>Eines der Hauptargumente gegen die Einschränkung des Einzelhandels ist die faktische Aufhebung der Sonntagsruhe in bestimmten Berufsgruppen und an bestimmten Orten. In Medizin, Gastronomie oder im Personentransportwesen (Taxi, Bus, Zug) ist es vollkommen normal, dass auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet&nbsp;wird.</p> <p>Allerdings aus gutem Grund: Es gibt Schlüsselpositionen, die immer besetzt sein müssen. Man kann ja schlecht Notfallpatienten verbluten lassen, weil alle Ärzte in der Kneipe sitzen und seelisch einen Erheben. Allerdings möchte man einem Restaurant wohl kaum diese Schlüsselposition zuschreiben. Dass dieses dennoch geöffnet haben darf hat den selben Grund wie die Einschränkung der Öffnungszeiten in anderen Branchen: die seelische&nbsp;Erhebung.</p> <p>Viele gestalten ihren Sonntag ganz unterschiedlich, da sie seelische Erhebung ganz unterschiedlich definieren. Die ganze Familie schick in ein Restaurant ausführen geht eben nur wenn es auch geöffnet hat. Ebenso sieht es mit der Öffnung von Sportstätten (Bundesligaspiele) oder generell Einrichtungen der Unterhaltung (Kino, Theater, Museen)&nbsp;aus.</p> <p>Aber warum ziehen wir dann die Grenze beim Einzelhandel. Wäre es nicht innerhalb des Spielraumes? Man könnte doch auch die ganze Familie mal zu einer Shoppingtour ausführen. Dies geht aber nur, wenn keiner der Familienmitglieder arbeiten muss. Und gerade der Einzelhandel beschäftigt besonders viele in Deutschland. Für ein aktives Familienleben ist es aber notwendig, dass alle am gleichen Tag frei haben. (Man könnte sich auch auf den Mittwoch einigen, aber in unserem Kulturkreis ist nun mal der Sonntag als Ruhetag historisch gewachsen. Wenn man dieses Argument mit dem der freien Gestaltung des Sonntages (&gt; seelische Erhebung) zusammenführt, kommt heraus, dass wir so viel Arbeit wie <strong>nötig</strong> freigeben müssen, aber so viel wie <strong>möglich</strong> einschränken müssen. Denn es ist unumstritten, dass es bei einer Freistellungen der Öffnungszeiten, bei der aktuellen Arbeitsplatzsituationen faktisch zu Arbeitszwängen kommt, da viele im Niedriglohnbereich des Einzelhandels gar keine Alternative&nbsp;haben.</p> <p>Und nun noch ein letztes Argument: Große Teile des Einzelhandels würden gar nicht mehr verdienen. Nur weil Sonntag geöffnet ist, isst man nicht mehr, zieht nicht mehr Kleider an oder kauft mehr Geschenke (zu Weihnachten oder Geburtstag). Mit der kleinen Einschränkung, dass Kaufhäuser an Weihnachten vielleicht wirklich ein bisschen mehr verdienen, weil sie den Weihnachtsmärkten komplett das Geschäft&nbsp;abgraben.</p> <p>So und nun freue ich mich auf die Kommentare bei mir und auf info-tain.de&nbsp;.</p> </div> LiomanTue, 01 Dec 2009 18:28:00 +0100tag:lioman.de,2009-12-01:/2009/12/ladenschluss-pro-und-kontra/Politik und GesellschaftAdventberlinbundesverfassungsgerichtBVGladenschlussPro und Kontrareligion