URLcamp #010

Folge 010 des URLcamps:

Mein URLcamp enthält Links, die ich irgendwie für beachtenswert halte.

  •   über Python bei PayPal/eBay

    10 Myths of Enterprise Python

    Python has enjoyed many years of grassroots usage and support from developers across eBay. Even before official support from management, technologists of all walks went the extra mile to reap the rewards of developing in Python. I joined PayPal a few years ago, and chose Python to work on internal applications, but I’ve personally found production PayPal Python code from nearly 15 years ago.[….]

  • Citizen Science: Alte Karten wieder richtig verorten

    British Library Georeferencer

    Help us identify accurate locations for these historic maps! Bear in mind that some places have changed significantly or disappeared completely, creating a puzzle that reveals an exciting contrast.[….]

  • Aus der Sicht eines Griechen – Ein Beitrag von Yanis Varoufakis
  • Dr. Schäubles Plan für Europa

    Die Euro-Gruppe, eine informelle Gruppe, die kein Protokoll führt, keinen schriftlich niedergelegten Regeln folgt und exakt niemandem verantwortlich ist, steuert die größte Makroökonomie der Welt.[…]

Tomate – Pomodoro unter Linux

Ich habe die Pomodoro-Technik für mich entdeckt. Diese wird immer mal wieder als die neuste Idee der Zeiteinteilung angepriesen, aber an sich ist der Trick uralt. Aber zuerst zur Technik an sich. Man stellt sich einen Kurzzeitwecker auf 25 Minuten (oder eine andere sinnvolle nicht zu lange Zeiteinheit). In dieser Zeit tut man nichts anderes, als die gestellte Aufgabe(n) zu erledigen. Man surft nicht auf YouTube herum, checkt nicht schnell mal die Mails oder schaut auf das Handy. Klingelt der Wecker, stellt man ihn gleich wieder. Dieses mal auf 5 Minuten und verhält sich genau umgekehrt. Sprich man macht echt Pause und vermeidet alle Arbeit. Holt sich einen Kaffee, bewegt sich ein bisschen, lässt frische Luft herein usw. Nach vier Pomodoros macht man eine längere Pause von 20-30 Minuten und lässt auch hier alle Arbeit ruhen.

Logo des Programms Tomate
Logo des Programms Tomate

Das funktioniert wirklich gut und die Produktivität steigt sehr schnell, wenn man sich mal daran gewöhnt hat. Die klassische Low-Tech-Variante mit Zettel Papier und Kurzzeitwecker ist wahrscheinlich die intensivste und Beste. Leider ist sie nicht ganz bürokompatibel. Wenn ständig irgendwo ein Wecker klingeln würde, wäre es um die konzentrierte Arbeitsatmosphäre schnell schlecht bestellt. Für solche Gelegenheiten bieten sich diverse Mobilapplikationen an oder, wenn man eh am Rechner sitzt, ein kleines Programm. Neben diversen Browsererweiterungen gibt es eben auch native Anwendungen. Für Linux/ Ubuntu hat sich Tomate als das derzeit Beste erwiesen (Oder das was mir am meisten zusagt). Tomate ist mit Python und Gtk3 entwickelt und beherrscht die wichtigsten Funktionen. Es ist nicht in den Paketquellen enthalten, kann aber per PPA hinzugefügt und installiert werden.  Dazu im Terminal folgende Zeilen eingeben.

In den Einstellungen kann man nun die Zeiten ändern, oder die kleine Tomate im Indicator dazu bringen den Fortschritt anzuzeigen. Außerdem ist es möglich die Art der Benachrichtigung zu ändern, leider ist eine Änderung des Tones (noch) nicht möglich. Was leider auch noch etwas unschön ist. Klickt man auf das Kreuz oben rechts schließt man das Programm. Möchte man es nur in der Benachrichtigungsleiste haben, muss man auf das Icon klicken und kann dann mit einem Klick auf “Hide” das Fenster verstecken.