Liomans Blog - PChttps://lioman.de/42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?Wed, 19 Jan 2011 12:21:00 +0100So fühle ich mich manchmal wirklich…https://lioman.de/2011/01/so-fuehle-ich-mich-manchmal-wirklich/<p><a href="https://invidious.adminforge.de/watch?v=fa9DLxDtPtc" class="youtube_video" alt="YouTube Video" title="Click to view on YouTube" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <img width="640" height="480" src="https://invidious.adminforge.de/vi/fa9DLxDtPtc/sddefault.jpg"> </a></p>LiomanWed, 19 Jan 2011 12:21:00 +0100tag:lioman.de,2011-01-19:/2011/01/so-fuehle-ich-mich-manchmal-wirklich/DigitalPCunwissendVideoWie rette ich meine Datenhttps://lioman.de/2009/01/wie-rette-ich-meine-daten/<p>Folgendes Problem: Ich starte eines Morgens den <span class="caps">PC</span> und bis auf einen Haufen Fehlermeldungen tut sich nicht viel. I/O Error in Blockdevice oder so ähnlich. Was heißt&nbsp;das?</p> <p>Die Festplatte ist entgültig abgeschmiert und man kann den <span class="caps">PC</span> nicht mehr&nbsp;booten.</p> <p>Ich habe mir also die neuste <strong>*SystemRescueCD*</strong> <a class="reference external" href="http://www.sysresccd.org/Download">hier</a> runtergeladen und auf <span class="caps">CD</span>&nbsp;gebrannt.</p> <p>Dann habe ich mit <a class="reference external" href="http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk">TestDisk</a> mir mal die Platte&nbsp;angesehen.</p> <p>Das komplette Partitionsverzeichnis war weg. Aber genau dazu ist das Programm ja da. Erstmal hat es gar nichts gefunden auch eine <em>DeeperSearch</em> brachte nichts zu Tage. Jetzt hieß es&nbsp;experimentieren!</p> <p>Die Lösung brachte die Einstellung unter <em>Geometry.</em> Ich musste dort unter <em>Heads</em> die Anzahl der Köpfe&nbsp;ändern.</p> <p>Dann fand Testdisk mit Hilfe der <em>Tieferen Suche</em> alle Partitionen problemlos. Ich habe schon gejubelt und dachte, das wars alle Daten wieder da und Schluss mit der&nbsp;Arbeit.</p> <p>Der geneigte Leser kann sich nun denken, dass das noch nicht das Ende vom Lied&nbsp;war.</p> <p>Die Festplatte war folgendermaßen&nbsp;aufgeteilt:</p> <table border="1" class="docutils"> <colgroup> <col width="31%" /> <col width="35%" /> <col width="18%" /> <col width="16%" /> </colgroup> <tbody valign="top"> <tr><td><strong>hda1</strong></td> <td><strong>hda2</strong></td> <td><strong>hda3</strong></td> <td><strong>hda4</strong></td> </tr> <tr><td><strong><span class="caps">HOME</span>-Verzeichnis</strong></td> <td><strong>Dokumente und Musik</strong></td> <td><strong>System</strong></td> <td><strong>Swap</strong></td> </tr> </tbody> </table> <p>Ich kam an die Dateien von <em>hda1</em> -&nbsp; das war schon mal gut, das System hätte ich auch retten können und <em>hda4</em> ist ja nur der Auslagerungsspeicher. Nur hda2 konnte nicht eindeutig zugeordnet werden, da wohl die Platte physisch genau am Anfang dieser Partition defekt war. Ich habe die Größe der Partition also einfach festlegen müssen, auch wenn ich damit vielleicht ein paar Daten gekillt habe. Damit kam ich aber noch immer nicht an die Dateien&nbsp;ran.</p> <p>Wie das ging kommt nach der nächsten Maus&nbsp;:-)</p> <p>Ich musste zuerst die defekten Teile Block für Block auf einen nutzbaren Teil der Platte&nbsp;auslesen.</p> <p>Es gelang mit <a class="reference external" href="http://www.garloff.de/kurt/linux/ddrescue/">dd_rescue</a> und <a class="reference external" href="http://www.kalysto.org/utilities/dd_rhelp/index.en.html">dd_rhelp</a> (Ein Skript, dass das Auslesen vereinfacht und&nbsp;beschleunigt)</p> <p>Folgender Befehl war der&nbsp;richtige:</p> <pre class="literal-block"> dd_rhelp /dev/hda2 /dev/hda1 </pre> <p>Meine ganze Musik lagerte sowieso auf der externen Festplatte, das wichtigste war nun also die Dokumente wieder zu bekommen,&nbsp; die im <strong><span class="caps">ODT</span>-Format</strong>&nbsp;vorlagen.</p> <p>Das Programm <a class="reference external" href="http://www.itu.dk/~jobr/magicrescue/">***magicrescue***</a> hilft dabei ungemein. Es scannt die Blöcke nach &#8220;magic bytes&#8221; d.h. ganz bestimmte Zeichenfolgen, die auf einen Dateitypen hinweisen.&nbsp; Dazu nutzt das Programm Rezepte von denen auch schon einige mitgeliefert werden z.B. für jpeg-jfif, pdf und eben auch zip Dateien, die ähnlich wie odt&#8217;s aufgebaut&nbsp;sind..</p> <p>Das Rezept ist sogar so gut,&nbsp; dass es die Dateien gleich in *.ooo umbenennt. Man startet also die Rettung mit dem&nbsp;Befehl:</p> <pre class="literal-block"> magicrescue -r zip -d RETTUNGSVERZEICHNIS /dev/hda1 </pre> <p>Jetzt dauert es eine gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanze Weile, aber danach hat man im Verzeichnis einen Haufen Dateien, die man dann nur noch sortieren muss. Die Namen bleiben nämlich leider nicht mehr erhalten und dazu kommen viele mehrfach vertretende. Bei mir kamen zusätzlich noch zip-Dateien raus, die ich aber getrost löschen konnte. Dies waren kleine Fehlerdateien (das Programm hat wohl nur einen Anfang gefunden und diese dann als &#8220;MiniZip-Datei&#8221; ausgegeben) ich hatte nämlich vorher keine einzige&nbsp;Zip-Datei.</p> <p>Naja, alle Daten wieder da und ich bin glücklich&nbsp;:-D</p> LiomanFri, 09 Jan 2009 19:06:00 +0100tag:lioman.de,2009-01-09:/2009/01/wie-rette-ich-meine-daten/Wissenschaft und TechnikDatenrettungfestplatteLinuxPCFestplatte weghttps://lioman.de/2008/12/festplatte-weg/<div class="line-block"> <div class="line">Bei uns hat es die Festplatte gekostet.</div> <div class="line">Die Partitionstabelle ist hinüber und so muss ich mit einem Rettungssystem und testdisk das ganze wieder in Ordnung bringen.</div> <div class="line">Hoffentlich gelingt es sonst :heul:</div> </div> LiomanThu, 11 Dec 2008 09:38:00 +0100tag:lioman.de,2008-12-11:/2008/12/festplatte-weg/AllgemeinDatenrettungHilfeKaputtLinuxPC