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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Kampagne (page 1 of 2)

Verteidige Dein Netz! – Google-Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht

Verteidige Dein Netz! Google Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht

Google hat eine Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht (kurz LSR) gestartet. Das ist nicht ganz verwunderlich, soll doch das LSR hauptsächlich gegen den Suchmaschinenbetreiber und dessen Produkt Google News in Stellung gebracht werden. Die Aktion wird derzeit sogar auf der Startseite beworben und ich hoffe, dass dadurch mehr Leute auf dieses Thema stoßen. Bisher scheinen sich eher Spezialisten dieses Themas angenommen zu haben. So scheiterte trotz der potentiellen Auswirkungen für Alle eine Petition am Quorum wegen zu wenigen Unterschriften. Aufmerksamkeit für die Thematik ist also gut und wenn genug Leute mitmachen und auch ihrem Bundestagsabgeordneten schreiben, hat das vielleicht einen größeren Effekt als eine (erfolgreiche) Petition.

Die Argumente gegen das LSR sind auf der Kampagnenseite noch einmal kurz zusammengefasst. Möchte man genauere Informationen, sollte man bei IGEL vorbei schauen.

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Mein Briefkasten gehört mir!

Die BILD wird 60 und leider glaube ich nicht an den schnellen Verfall des Blattes wie Daniel Daffke und so wird man sich noch eine ganze Weile mit diesem “Journalismus” auseinandersetzen müssen. Am 23. Juni möchte die Redaktion alle bundesdeutschen Haushalte beglücken und ein Jubiläumsblatt kostenlos verteilen.

Das Ganze wird natürlich keine Nullnummer für den Verlag, denn laut eigenem Werbepdf kostet die Seite bei einer Auflage von ca. 41 Millionen ganze 4 000 000€.

Wenn man das Blatt nicht durch seinen Briefkastenplatz unterstützen möchte, sollte man dringend einer Lieferung widersprechen. Die normalen “Ich will keine Werbung”-Kleber reichen da nicht aus, denn BILD will auch an Werbeverweigerer liefern und kann sich dabei sogar auf Gerichtsurteile berufen.

Der Widerspruch ist aber einfach und schnell gemacht. Dazu gibt es auf der Seite alle-gegen-bild.de und bei Campact ein einfaches Formular. Man trägt hier seine Daten ein und schickt am Ende eine Mail an BILD. Würde BILD trotz dieser Absage liefern, könnte man den Verlag abmahnen und eine Unterlassungserklärung einfordern. Jede Absage schmälert also nicht nur die Auflage, sondern erhöht auch den logistischen Aufwand. Kämen genug zusammen kann es sogar sein, dass das Projekt ganz scheitert. Dazu müssten aber so viele Absagen, dass es sich nicht mehr finanziell lohnt. Derzeit haben über Alle-gegen-Bild und Campact zusammen 224400 Leute Ihren Widerspruch eingereicht

 

 

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Mit Superheldinnen gegen Brustkrebs

“Nobody’s immune to breast cancer. When we talk about breast cancer, there’s no women or superwomen. Everybody has to do the self-examination monthly. Fight with us against the enemy and, when in doubt, talk with your doctor.”

ist der Kampagnentext der Associação da Luta Contra o Cancer (ALCC) in der aktuellen Printkampagne, doch viel interessanter sind die Bilder dazu. Vier bekannte Superheldinnen (She-Hulk, Wonderwoman, Storm und Catwoman) kämpfen nicht mit ihren Superkräften gegen Brustkrebs sondern indem sie sich selbst abtasten und so zur Früherkennung beitragen.


via boing boing

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3 Kampagnen zum Mitmachen: Clooney – 1 Cent für Angela – Vorratsdatenspeicherung

Im Internet gibt es immer wieder einige Kampagnen  – Aktionen, die es ermöglichen Politiker und Firmen ein wenig unter Druck zu setzen, damit sie so handeln, das es gut für Mensch, Tier und Umwelt ist. Denn leider ist es so das sonst nur der Geldbeutel zählt und der Überschuss, den man aus Mitarbeitern und Umwelt rauspressen kann. Wenn man jedoch eine Öffentlichkeit schafft und so den Blick vieler Konsumenten auf Missstände lenkt, so kann man auch einem großen Konzern empfindliche Einbußen bescheren. Das gleiche gilt für Politiker, die jedoch eher auf Wählerstimmen aus sind. Um ja niemand weh zu tun werden schon seit Jahren entsprechende Reformen in Klima-, Energie- und Sozialpolitikeinfach weggelassen oder nicht konsequent durchgeführt.

Drei Kampagnen, die derzeit laufen, möchte ich kurz vorstellen, da ich sie alle für Unterstützungswert halte.

  1. Petition: Strafprozessordnung – Verbot der Vorratsdatenspeicherung.
    Etwas anders als die oben genannten Szenarien, dennoch wichtig aber so selbsterklärend, das der Link dazu reicht.
  2. Überweise einen Cent an Angela Merkel
    Die Teilnahme erfolgt hier nicht über einen Klick im Netz, sondern kostet etwas Geld. Genauer gesagt einen Cent den man so überweist:Verwendungszweck: “EU Klimapolitik A. Merkel; EU -40% CO2 bis 2020; www.pusheurope.eu
    Kontonummer: 860 010 30 (Empfänger:Bundeskasse Halle)
    Bankleitzahl: 860 000 00 (Deutsche Bundesbank)

    Das ist natürlich kein Persönliches Konto von Angela Merkel, sondern ein Bundeskonto. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Die Privatsphäre von Merkel wird gewahrt und ein Buchungs- und Verwaltungsakt wird ausgelöst und die Protestcents erscheinen in den Büchern.

    Damit auch klar ist wozu das ganze sein soll schickt man am besten noch eine Mail an Angela Merkel (Mustertext hier).

    Ziel der europaweiten Aktion ist es Europäischen Staatschefs zu verklickern, das man jetzt in eine Nachhaltige Klimapolitik investieren muss, da die Zeche sonst unsere Kinder bezahlen müssen. Und das wird richtig teuer werden, den die Klimaschäden werden deutlich mehr verschlingen als alle Investitionen die man jetzt etablieren müsste.

  3. Schreib George Clooney eine Mail – damit Nespresso nur fairen Kaffee einsetzt.
    Clooney setzt sich als UNO-Botschafter für viele humanitäre Projekte ein. Das ist beeindruckend wie viel Energie und Engagement er dafür aufbringt und man kann nur den Hut ziehen. Allerdings wirbt er auch für Nestlé – genauer gesagt für Nespresso. Nestlé setzt aber keinen fair gehandelten Kaffee ein und so werden Kaffeepflücker ausgebeutet und für ihre Arbeit nicht ordentlich bezahlt. Die Kampagne fordert nun den Prominenten auf sein Gesicht nicht mehr für diese Marke herzugeben, falls diese nicht auf faire Produktionsbedingungen umstellen.

 

 

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VolkswagenWars – VWDarkSide

Greenpeace hat einen clever gemachten Spot veröffentlicht. Begleitet von einer Unterschriftenkampagne soll der größte Autokonzern Europas dazu gezwungen werden den Widerstand gegen strengere CO2-Richtlinien für Autos und Emissionsziele aufzugeben. Das Video nimmt den aktuellen TV-Spot von VW auf die Schippe und fordert alle dazu auf sich der Rebellion anzuschließen.






Update: Episode II

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