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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Tag: Greenpeace (page 1 of 2)

VolkswagenWars – VWDarkSide

Greenpeace hat einen clever gemachten Spot veröffentlicht. Begleitet von einer Unterschriftenkampagne soll der größte Autokonzern Europas dazu gezwungen werden den Widerstand gegen strengere CO2-Richtlinien für Autos und Emissionsziele aufzugeben. Das Video nimmt den aktuellen TV-Spot von VW auf die Schippe und fordert alle dazu auf sich der Rebellion anzuschließen.






Update: Episode II

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Greenpeace gegen Nestlé

Schon auf vielen Kanälen, Plattformen und Blogs ist der Greenpeace-Spot gegen Palmölbenutzung bei Kitkat (Nestlé) aufgetaucht und auch ich möchte ihn mit ein paar Nebenbemerkungen hier posten.


Zudem möchte ich noch auf ein paar  andere Seiten verweisen:

Mirko Lange beschäftigt sich mit dem Spot selbst. Er hinterfragt kritisch, ob eine Organisation wie Greenpeace so handeln darf, wie sie es in diesem Fall tut und meint die Ökoaktivisten seien dieses Mal über das Ziel hinaus geschossen. Ich bin der Meinung, das die Kampagne nicht nur gerechtfertigt sondern auch zwingend notwendig ist. Verschiedene Argumente dafür findet man unter den Kommentaren bei Langes Artikel, die man auf jeden Fall dazu lesen sollte. Möchte man sich weiter zur Problematik um Palmöl informieren gibt es bei jeder größeren Umweltschutzorganisation ausreichend Material.

Wichtig ist es die Herkunft von Palmöl generell zu hinterfragen. Nestlé verarbeitet laut eigener Aussage nur einen geringen Teil der Weltweiten Produktion (und widerspricht sich mit den genauen Zahlen selbst). Es stimmt, das nicht nur in Kitkat Palmöl verarbeitet wird (was die Sache nicht besser macht). Besonderst Kosmetika und Waschmittel sind erst einmal verdächtig. Besonders Letztere stellen ein spezielles Problem dar, denn für den Konsumenten ist überhaupt nicht ersichtlich was für ein Grundstoff für die Produktion der Tenside benutzt wurde. Bei Schokoladenprodukten kann man durch die Angabe “Pflanzenöl” zumindest erahnen, dass nicht nur Sonnenblumenöl verwendet wurde.

Will man sich sicher sein, kann man auf entsprechende Ökosiegel bauen und/ oder sich diese Weiße-Liste-Palmöl zu Gemüte führen.

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Noch mal Energieriese

Ein weiteres Video des Riesen

Da mir der Kommentar zum letzten Artikel gar nicht passt, möchte ich noch folgendes Video hinzufügen.

Der Spot ist der gleiche nur bekommt man noch ein paar Fakten zu dem freundlich-knuffigen gelulle des RWE-Riesen.

 

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Greenwashing

Nachdem ich diesen Spot von Greenpeace schon auf mehreren Blogs gesehen habe, komme ich nicht umhin ihn auch zu posten.

Er nimmt die aktuelle Green-Washing-Kampagne, des Energieriesen RWE aufs Korn.

Zu diesem Thema möchte ich vor dem Video noch einen Linktipp abgeben.

Der Klima-Lügendetektor, ein Projekt des greenpeace-Magazins und wir-klimaretter.de, zeigt auf wie Konzerne und Politiker ihre Produkte und Programme “grün” waschen wollen.

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Verantwortungsvolles Unternehmertum

Zur Mittagspause möchte ich eine Nachricht des Handelsblattes aufnehmen. Thomas Mersch berichtet, dass Adidas nun Nike folgt und auf Leder verzichtet, dass im Amazonasgebiet produziert wurde. Die Sache kam durch einen Bericht von Greenpeace ins Rollen. Slaughtering the Amazon gibt es als PDF in der Kurzversion zum runterladen. Dem Bericht zufolge ist die Rinderzucht nicht nur für immensen CO2-Ausstoß verantwortlich sondern auch für 80% der Rodung im brasilianischen Urwald bzw. 14% weltweit.  Die Nutzung dieser Flächen senken die Produktionskosten erheblich und so gibt es nicht nur viel billiges Fleisch, sondern eben auch Leder. Davon profitieren große internationale Unternehmen, die dieses zum Beispiel für Schuhe verarbeiten. Nike hat auf diesen Bericht hin angekündigt, dass sie auf Leder von Lieferanten verzichten wollen, die – nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten – mehr als problematisch produzieren.

Greenpeace nahm diese Ankündigung positiv auf und so sagte deren Waldexperte Oliver Salge auf greenpeace.de:

Nike macht das einzig Vernünftige und lehnt die Zerstörung des Amazonas schlicht ab. Andere Schuhhersteller wie Adidas, Clarks und Geox sollten sich daran ein Beispiel nehmen und für den Konsumenten nachvollziehbar sicherstellen, dass ihre Schuhe nicht die weitere Zerstörung des Amazonas fördern. Es wird endlich Zeit für eine Politik der Null-Entwaldung.

Adidas hat nun auch angekündigt, dass sie kein Leder aus dem Amazonasgebiet verwenden und, laut Handelsblatt, ein Kontrollsystem binnen eines Jahres aufbauen wollen. Adidas scheint also nicht nur um das soziale, sondern auch das ökologische Image bemüht zu sein. So schnitten die Laufschuhe im test 06/2009 am Besten ab und das Unternehmen entwickelt sich wohl zu einem Verantwortungsvollen.

Was umweltverträgliche Produktion angeht muss der fränkische Sportartikelhersteller noch einiges nachlegen. Oben zitierten Experten geht die Ankündigung nicht weit genug:

Zwar begrüßt Greenpeace den Schritt von Adidas, Lederprodukte abzulehnen, die mit der Zerstörung des Regenwaldes in Verbindung gebracht werden können. Dennoch greift die neue Richtlinie in einem wichtigen Punkt zu kurz: Adidas setzt seinen Lieferanten keine Frist zur Beendigung der Urwaldzerstörung. Es ist möglich, dass Adidas immernoch Leder für Sportschuhe von Lieferanten kauft, die die Urwälder für neue Rinderweiden weiter zerstören und einfach bloß Adidas mit Rindsleder aus anderen Gebieten beliefern.

Man kann nur hoffen, dass nun auch andere Unternehmen wie Adidas, Nike und Geox handeln und nachziehen.  Außerdem wäre eine unabhängige Kontrollstelle sinnvoll. Diese könnte Produkte entsprechend zertifizieren.

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