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42 ist die Antwort - aber wie lautet die Frage?

Category: PC und Technik (page 1 of 19)

Android: Kontakte aus einem Nandroid-Backup extrahieren

Android logo

Bild von Google steht unter CC-BY-SA

Bevor man irgend eine neue ROM auf einem Android-Handy installiert macht man natürlich ein Backup vom alten System. Das kann man über adb oder natürlich über das Recoverysystem, das man ja eh für das Flashen braucht.

ClockworkMod Recovery erstellt dabei ein Nandroid-Image. Dieses ist eine Sicherung des kompletten Systems mit allen System- und Appdaten. Nun habe ich auf einem Galaxy S2 Cyanogenmod installiert und viele Daten waren nicht drauf, aber anscheinend waren die Kontakte nicht synchronisiert.

Nun wollte ich an die Daten aus dem Backup kommen, ohne gleich alles wieder rückgängig zu machen. Der erste Versuch dies über die App Nandroid Manager zu erledigen scheiterte. Kontakte kann man zwar anschauen, aber noch nicht wieder zurück ins System holen.

Also erstmal die Daten per USB auf den Rechner holen. In dem von CWM erstellten Ordner liegen die Dateien:

  • data.ext4.tar
  • data.ext4.tar.a
  • data.ext4.tar.b

data.ext4.tar.a habe ich in data.ext4.tar umbenannt und konnte diese dann mit dem Archivmanager öffnen.  Nun muss man die Datei /data/data/com.android.providers.contacts/databases/contacts2.db entpacken. Dahinter verbirgt sich eine Sqlite-Datenbank mit allen Kontakten. Um diese wieder in Android zu importieren muss man eine VCF Datei erstellen.

Das kann mit dem Script dumb-contacts2db tun.  Nach dem Download muss man es nur noch mit  chmod +x dump-contacts2db.sh  ausführbar machen und kann dann alle Daten einfach durch Aufruf des Skriptes extrahieren. Dazu reicht es dieses folgendermaßen auszuführen:

Kopiert man diese zurück auf das Mobiltelefon kann die Kontakte-App diese Datei dann wieder importieren und man hat alle alten Kontakte wieder.

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Die Wired hat den Artikel Hackers Remotely Kill a Jeep on the Highway—With Me in It veröffentlicht. Der Autor Andy Greenberg beschreibt wie sein Jeep in einem Experiment mit den beiden Sicherheitsforschern Charlie Miller und Chris Valasek über das Internet gehackt wurde.
Nach der Übernahme des Bordcomputers hatten diese nicht nur Zugriff auf die Unterhaltungsfunktionen (Radio, Klimaanlage etc.) des Jeeps, sondern auch auf die Steuerung im Rückwärtsgang und andere zentrale Funktionen des Geländewagens. Die Ergebnisse sollen abschließend auf der Black Hat Konferenz im August vorgestellt werden.

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Kleines Projekt: Mapstats – Statistiken auf einer D3.js Karte

Mit dem Flugzeug beförderte Passagiere in Europa

Mit dem Flugzeug beförderte Passagiere in Europa

Ich bastel gerade an einem kleinen Projekt und versuche mich an der Visualisierung diverser Daten. Dazu verwende ich die wirklich geniale Bibliothek D3.js und habe mal mit einer Karte und europäischen Statistiken von eurostat darüber gelegt. Diese hoffe ich noch ein bisschen ausbauen zu können. Zuerst sollen noch ein paar Statistiken hinzukommen, denn bisher sind es nur Daten zum europäischen Flugverkehr.  Dann sollen interaktive Elemente einprogrammiert werden. Vermutlich werde ich da mit erstmal mit den noch nicht sonderlich hübschen Tooltips anfangen.

Die Seite ist mit Material Design Lite schon mal recht ansprechend geworden.  Und da das Projekt nur mit Open Source und Open Data arbeitet hat es auf GitHub seine Heimat gefunden.

Wer mitarbeiten möchte kann gerne mal im Repository vorbeischauen.  Das Ergebnis ist dann: Mapstats- Statistics on D3.js-maps

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Fleksy – schneller unter Android tippen

Tastaturen unter Android

Fleksy mit Zahlenreihe

Die Tastatur Fleksy im Markdowneditor mit Zahlenreihe

Android hat den Vorteil, dass m n auch zentrale Elemente wie die Systemtastatur austauschen kann. Das hat schon früh entsprechende Entwicklungen befeuert und ganz erstaunliche Konzepte und Techniken hervorgebracht. Mit swype konnte man Wörter wischen und wirklich bahnbrechend fand ich SwiftKey das was Vorhersagen Anhieb so gut war, dass ich gerne dafür Geld ausgegeben habe. Lange bleib ich dieser Software treu und auch jetzt muss sich jede andere Tastatur an SwiftKey als Referenz messen. Was Vorhersagen angeht ist die Software aus Großbritannien immer noch der Platzhirsch. Doch Die Performance hatte mich nicht mehr ganz zufrieden gestellt. Für ein paar Wochen stieg ich deshalb auf die Tastatur von Google um. Diese ist zwar etwas performanter hat aber Mängel was Vorhersagen und Komfort angeht. Ein Beispiel: schreibt man ein Wort und möchte, dass dieses groß geschrieben wird, kann man die entsprechende Taste drücken und der erste Buchstabe wird umgeschaltet. Diese Funktion fehlt und stört mich persönlich sehr, denn man muss den Schreibfluss immer unterbrechen. Auch was das benutzen von Satzzeichen angeht ist Google im Hintertreffen. Es scheint also, als ob SwiftKey derzeit noch nicht zu schlagen ist, zumindest auf dem Gebiet der klassisch vorhersagenden Tastaturen. Doch es führen auch andere Wege zum Ziel.

Fleksy – die Tastatur, die verzeiht

Mit einem Komplett unterschiedlichen Konzept startet Fleksy ins Rennen. Hier muss man jeden Buchstaben eines Wortes auch tatsächlich drücken – aber eben nicht so genau. Die Tastatur verzeiht Missgriffe und aus Worten wie hskko wird das erwünschte Hallo. Außerdem muss man für das Umschalten zwischen den Vorschlägen nicht den Schreibbereich verlassen, sondern erreicht das erwünschte Ergebnis durch wischen und Gesten.

wpid-wp-1424349527553.pngMöchte man noch Sonderfunktionen oder spezielle optische Gimmicks, kann man die Erweiterungen aktivieren. Unter Ihnen gibt es optischen Schnickschnack, wie herzförmige Pop-ups. Praktischer ist da die permanente Zahlenleiste und die Shortcuts (man kann zum Beispiel Kürzel wie mfg definieren). Und für die Benutzung der unsichtbaren Tastatur bekommt man sogar Badges.

Training ist alles

Fleksy Statistiken und Badges

Allerlei Badges und Statistiken

Gameification soll wohl den Umstieg auf diese Art von Eingabe erleichtern und versüßen. Denn das Hauptproblem ist die Gewöhnung. Es braucht ein bisschen bis man sich an Gesten und Art der Eingabe gewöhnt hat und ähnlich schnell wie mit SwiftKey operiert. Aber das Üben lohnt sich und braucht kürzer als man denkt. Dieser Artikel ist komplett mit Fleksy geschrieben und bis zu diesem Zeitpunkt kann ich schon genauso schnell tippen wie mit meiner gut trainierten, eingangs erwähnten Referenz. Ab und zu unterbreche ich zwar noch mitten im Wort und muss dann löschen, aber das geht genauso schnell mit einem Wisch.

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HabitRPG – Oder wie man die Aufgabenliste interessanter macht

habitrpg_pixelVor ein paar Wochen bin ich auf HabitRPG gestoßen. Die Webanwendung hat vor einiger Zeit durch eine erfolgreiche Finanzierung bei Kickstarter für Aufmerksamkeit gesorgt, aber irgendwie hatte ich diese Idee wieder aus den Augen verloren. Meldet man sich bei dem  Dienst an kann man drei unterschiedliche Aufgabenlisten. Ganz klassisch: Aufgaben. Hier kann man eintragen was so ansteht. Dazu kommen Tägliche Aufgaben. Wie der Name schon sagt wieder kehrende Aufgaben, die man auch nur an bestimmten Tagen einblenden lassen kann.

Gewohnheitenliste auf HabitRPG

Gewohnheitenliste auf HabitRPG

Auf der letzten Liste lassen sich Gewohnheiten sammeln. Im Gegensatz zu den klassischen Listen zum Abhaken erledigter Aufgaben kann man hier mit Plus und Minus sich selbst belohnen/bestrafen. Das ist aber nur eine kleine Besonderheit, der eigentliche Mehrwert dieser Anwendung ist das Verbinden einer normalen Todo-Anwendung mit klassischen Elementen eines Rollenspieles (daher das RPG im Namen). Erledigt man Aufgaben, sind diese nicht nur einfach endlich weg,  sondern sie bringen auch noch Silber/Gold und Erfahrung, je nach eingestellter Schwierigkeit unterschiedlich viel. Für Gold kauft man dann Ausrüstungsgegenstände für seinen

Mein Avatar in Partyrobe

Mein Avatar in Partyrobe

Avatar oder gönnt sich selbst Belohnungen (Sofern man das Spiel so spielen möchte). Auch sonst gibt es alle möglichen Dinge, die das erledigen von Aufgaben mit etwas Freude verbinden. So kann man Eier und Tränke finden, Quests erledigen und Tiere aufziehen. Mit Gilden, Gruppen und Wettbewerben kommt auch die soziale Komponente nicht zu kurz. Innerhalb kurzer Zeit, hat HabitRPG meine vorherige ToDo-Anwendung abgelöst und ich erledige die Aufgaben auch wirklich. Vorher kam es immer wieder vor, dass ich das Brot auf der Liste schlicht und ergreifend vergessen hatte. Das kommt bei Habit seltener vor, denn man schaut öfters drauf um noch ein bisschen Gold und Erfahrung auf dem Heimweg abzustauben. Besonders sympatisch ist, dass man die Plattform aktiv mitgestalten kann. Je nach eigenen Fähigkeiten kann man sich unterschiedlich einbringen, denn die Website wird auf Github weiterentwickelt. Ist man des Programmierens nicht mächtig, kann man auch Übersegtzen, sich Quests ausdenken oder Grafiken beisteuern. Eben alles was bei einem Open-Source-Projekt benötigt wird. Und möchte oder kann man keine Zeit spenden, kann man die Finanzierung des Projekts durch Geld unterstützen. Im Spiel bekommt man dafür auch Edelsteine, die man dann in Spielgegenstände oder optischen Schnickschnack stecken kann.

Die offizielle Android-App ist übrigens etwas träge. Mobil nutze ich daher die inoffizielle und deutlich schlankere Anwendung HabitRPG Client.

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