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Update Fehlgeschlagen – Ubuntu 12.10 zerstört die Installation

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Normalerweise klicke ich sofort auf Update, wenn eine neue Version von Ubuntu herausgegeben wird. Mich interessiert es einfach, meist bin ich auch mit den Neuerungen einigermaßen zufrieden und zu guter Letzt möchte man als Blogger ja auch neue (hoffentlich positive) Dinge berichten.

Dieses Mal habe ich ein bisschen gewartet, denn mir fehlte die Zeit und auch die Kritik um die Shoping Lense ließ mich zögern. Nachdem aber mehrere Blogs schon vom unproblematischen Update berichtet hatten ging ich das Ganze gestern an.

Bisher hatte ich beim Upgrade auf eine neue Version eigentlich nie größere Probleme. Manchmal gab es Pakete nicht mehr oder man musste hinterher über PPAs ein bisschen nachbessern, aber ich konnte mich eigentlich nie über den Update-Manager beklagen.

Dieses Mal hat es mich leider erwischt, denn nachdem die neuen Quellen eingerichtet waren stürzte der Update-Manager ab und ließ sich auch nicht mehr zum starten bewegen. Ich dachte ich bin clever und starte das Upgrade über die Konsole:

Es sah erst mal alles gut aus, aber nach einem Neustart startete der Windowmanager nicht und Unity war auch nicht ganz auf der Höhe. Da ich letztens von Problemen mit proprietären ATI Treibern gelesen hatte entfernte ich diese über die Konsole:

Das hat erstmal geholfen, denn nun sieht alles wie gewohnt aus und ich kann auch schon die Neuerungen bewundern. So gehen nun die Fenster nicht mehr so schnell zu und auf den ersten Blick scheint es tatsächlich angenehmer zu sein. Dennoch ist nicht alles in Ordnung, denn “ein Problembericht liegt vor” und das ständig und immer wieder. Man könnte jetzt natürlich analysieren, welche Pakete fehlerhaft sind (update-manager zickt immer noch) und diese dann beheben. Ich werde allerdings den anderen Weg gehen und das ganze System endlich mal wieder neu aufsetzen.

Wer gerade mit dem Gedanken spielt Ubuntu 12.10 über den Update-Manager einzuspielen, dem rate ich proprietäre Grafiktreiber (ATI) erstmal zu deinstallieren, um Probleme zu vermeiden. Dann kann man gleich sein neues System genießen und die Shoping Lense deaktivieren.

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8 Comments

  1. Hallo

    Nicht schön zu lesen. Eine Anmerkung jedoch. Das CLI-Tool für Ubuntu Release Upgrades ist nicht apt-get dist-upgrade, sondern do-release-upgrade

    apt-get dist-upgrade ist eine etwas aggressivere Variante von apt-get upgrade

    Lies die Man-Page von apt-get und do-release-upgrade für Details.

  2. Wie hast du denn das ursprünglich erste Upgrade vollzogen?

  3. Bei mir hat der Versuch eines Upgrades auch die komplette Installation zerstört. Bei mir hat sich der Upgrade-Prozess beim Update von Nautilus-Dropbox aufgehangen. Dann war nichts mehr zu machen. Es blieb mir nichts übrig als eine Neuinstallation.

  4. Es ist für mich immer der Horror, wenn ich irgendwo ein Update ausführe und danach geht nichts mehr. Vorallem dauert es ja auch immer ewig, bis man wieder alles so hat, wie man es gewohnt war.

    • Nein, das ist kein Problem. Man muss nur das System wieder aufsetzen. Solange man das Homeverzeichnis nicht antastet bleiben alle Einstellungen erhalten.

  5. Das ist ja cool, als mir mal sowas mit Windows passiert ist, ging nichts mehr und man sagte zu mir, man müsse alles neu aufsetzen. Da konnte man das Windown nicht einfach so drüberspielen.

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