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42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?


Ubuntu TV – Canonical zeigt die Stärke von Unity

Ubuntu TV – Canonical zeigt die Stärke von Unity

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Canonical, die Firma hinter der Distribution Ubuntu hat für diese ein komplett neues UI entworfen und sich damit von Gnome etwas abgelöst. Man verfolgt nun schon seit zwei Versionen die Entwicklung der Oberfläche Unity. Obwohl dies einigen Nutzer, die den Gnome-Desktop gewöhnt waren störte, hat Canonical an dem Konzept festgehalten und es weiterentwickelt. Der Vorteil dieser Oberfläche ist die Skalierbarkeit. Selbst auf kleinen Displays sehen die “Lenses” und Starter noch einigermaßen sinnvoll aus und somit kann man die Oberfläche vom kleinen Handydisplay bis zum Widescreen-TV nutzen. Diese Stärke versucht Canonical jetzt aus zuspielen und kündigte schon in der Vergangenheit die Portierung der Distribution auf weitere Plattformen an.

Nun wird das ganze konkreter, denn auf der CES in Las Vegas führten die Entwickler UbuntuTV vor und schalteten ein Video auf Youtube:

Geht das Konzept auf und schafft man es wirklich das System erfolgreich auf TV-Geräte zu portieren, dann könnten natürlich einige TV-Nutzer gefallen an Oberfläche und System bekommen und dann auch Ubuntu auf dem Rechner einsetzen. Allerdings sind dafür zwei Dinge nötig.

  1. Man muss es schaffen ein stabiles einfaches System zu bekommen, welches Lust macht das auch zu Nutzen. Wenn aber die Programmierer ihren Werbespruch: Everything you want in a TV – in a TV beherzigen sehe ich da keine Probleme.
  2. Die Freiheit muss erhalten bleiben. Es bringt nichts noch ein System zu haben – welches mir nicht erlaubt irgendetwas daran zu verändern. Ich möchte irgendwelche Erweiterungen, Lenses, Programme, Codecs, Spiele usw. installieren können. Die Verträge mit den Herstellerfirmen müssen also so gestaltet sein, dass Ubuntu auch auf einem Fernseher frei und offen bleibt.

Leider werden die ersten Geräte wohl auf dem amerikanischen und  asiatischen Markt auftauchen. Bis dahin heißt es also warten oder selbst ein Gerät aufsetzen und zusammenbasteln. Testen kann man das Ganze ja schon.

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