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42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?


52buecher

52 Bücher: Woche 5

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Bevor ich mit meiner Empfehlung starte, muss ich das Fellmonsterchen erstmal verteidigen. Sie wird häufig für ihre Themenwahle “angefeindet” und als verrückt bezeichnet. Jetzt muss einfach mal gesagt werden – dem ist nicht so: Die Themen sind bisher gut und lassen dazu immer noch Schlupflöcher, falls einem auf den ersten Blick kein Buch einfallen sollte. Also von dieser Stelle: Mein Kompliment für die gelungene Themenauswahl.

Nach meinen Vorschlägen gibt es nun auch eine Tabelle, mit allen bisherigen Beiträgen. Jetzt hoffe ich nur, dass das Fellmonsterchen noch eine Spalte hinzufügt in der nur das Blog steht, damit man auch noch nach Autor filtern kann. Vielleicht macht Es/Sie das ja wenn sie dies hier liest? Dazu könnte man sogar eine Formel benutzen: =REGEXEXTRACT(B1;”http://[^/]*/”) in die nächste Spalte einfügen und nach untenb kopieren. Dann steht in dieser Spalte nur die jeweilige BlogURL.

Aber ich schweife hier ab, denn eigentlich wollte ich ja zum Thema der Woche 5 etwas schreiben:

Russische (und was so drumherum liegt) Literatur

Man kann jetzt diverse Klassiker hier anführen, aber es gibt auch wirklich gute aktuellere Literatur aus Russland/von Russen. Meine Tipps hier sind im Original in französisch geschrieben, aber der Autor ist eigentlich in Sibirien geboren. Um die kritischen Verleger zu überzeugen hat der Autor Andreï Makine das Manuskript seines Debütromans als Übersetzung aus dem Russischen ausgegeben . Gelesen habe ich Das französische Testament, welches den Autor auf einen Schlag bekannt machte, da er für dieses gleich zwei wichtige französische Literaturpreise einheimste und Die Liebe am Fluß Amur, welches ein Jahr frühere entstanden ist. Leider sind beide Bücher vergriffen und so kann man nur gebrauchte Ausgaben erstehen.

Besonders das französische Testament hat mich beeindruckt,  denn  die Reibungen zwischen westlicher (französischer) und russischer Kultur und die poetische Sprache zieht einen in den Bann.

Aus dem Klappentext:

Jeden Sommer verbringt Aljoscha bei seiner Großmutter Charlotte in der unendlichen Weite Sibiriens, “wo der Himmel so weit und die Wälder so tief sind, dass man sich keinen menschen darin vorstellen kann”. Eines Tages stößt der Junge auf Charlottes “sibirischen Koffer”, der angefüllt ist mit Zeitungsartikeln, Bildern und Erinnerungsstücken aus Paris, wo sie einst ihre Kindheit verbracht hat.  Zu jedem Stück kann die Großmutter eine kleine Anekdote oder Episode aus Ihrem Leben erzählen.

Wie gesagt ist das Buch leider vergriffen. Aber man bekommt es noch gut über diverse Onlinedienste, wie z.B. bookcrossing oder Amazon (0,01€+Versand)

 

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2 Comments

  1. Oh, ich muss mal wieder die Beitragsseite aktualisieren… Seitdem ich die Tabelle habe, habe ich die gar nicht mehr richtig auf dem Zettel.
    Danke für die Verteidigung. :-) Zumal die Themen ja nicht nur von mir, sondern von einigen Mitstreitern kommen, und ich werde auch von allen Beteiligten, die etwas eingereicht haben, ein Motto wählen…
    Dass mich Leute als verrückt bezeichnen, kenne ich eh, nie bezeichnet mich mal jemand als “normal”. :-)
    Ich habe Dich eben mal freigeschaltet, vielleicht hast Du Lust, wg. der neuen Spalte ein “Muster” auszutüfteln, dann führe ich die entsprechend fort. Das mit der Formel hört sich nach einer guten Idee an. Was ich nicht machen möchte, obwohl ich es überlegt hatte, ist den Namen des jeweiligen Beitragsverfassers manuell zu pflegen, denn die Teilnehmer heißen häufig anders als das Blog, manchmal kann man nicht mal auf Anhieb erkennen, wie der Verfasser heißt, da wäre vorprogrammiert, dass ich mich verzettele. Aber eine Formellösung und Blogname hört sich gut an.
    Das Buch muss jetzt erst mal auf meine Wuli wandern. Ist es nicht schön, dass es das Internet gibt? Seitdem kommt man viel leichter an vergriffene Bücher heran. Was war das früher für ein Krampf…

    • Habe gestern Abend die Tabelle mal verändert, jetzt sind auch die Blogadressen drin.
      Das Internet hat sowieso den kompletten Gebrauchtmarkt ziemlich revolutioniert. Der Flohmarkt und das Antiquariat sind zwar nicht tot, aber wenn man etwas bestimmtes sucht gehts ab ins Internet.

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