Liomans Blog

42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?


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1. July 2014
by Lioman
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Android: Backups per Konsole

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Bild von Google steht unter CC-BY-SA

Mal wieder ein Artikel, eher in die Kategorie: Notiz-an-mich-selbst fällt.  Immer mal wieder, wenn ich auf meinem HTC OneX eine neue alternative ROM einspielen möchte, möchte ich zur Sicherheit ein vollständiges Backup machen. Jedes mal schmeiße ich Google an, um mir den entsprechenden Befehl herauszusuchen (Meistens lande ich bei Linux Und Ich).

In Zukunft kann ich das hier hoffentlich einfacher finden. Aber nun zur Anleitung:

Das Gerät muss im USB-Debuggingmodus an den Rechner angeschlossen werden. Mit dem Befehl:

wird im aktuellen Verzeichnis die Backupdatei mit aktuellem Datum als Name erstellt. Unter Ubuntu muss man noch ein sudo  voranstellen, da sonst das System den Zugriff auf das Gerät verwaltet. Nun muss man nur noch auf dem Androiden das Backup bestätigen und das Backup läuft.

Das kann dann aber (je nach Gerät und “Füllstand”) ein bisschen dauern…

Möchte man ein Backup wieder einspielen, kann man dies mit  adb restore BACKUPDATEI.adb  tun

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24. June 2014
by Lioman
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Google – Jetzt auch noch Domains

Ein Generalist

Google wird mehr und mehr ein Internetgeneralist. Google ist schon lange nicht mehr einfach nur ein Suchmaschinenanbieter. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren mehr und mehr seine Geschäftsfelder auf andere Bereiche ausgeweitet. Dabei sind nicht nur einfach mehr Datenquellen für die Suche entstanden, sondern auch Infrastruktur, die überhaupt erst den Zugang zum Netz ermöglichen. Ein Beispiel wäre Google Fiber (derzeit nur in den USA), aber auch kostenloses WIFI-Hotspots in Unternehmen (noch eher ein Gerücht), oder auch die (sehr schnellen) DNS-Server.

Laut diverser Artikel steigt Google nun auch in das Geschäft mit der Registrierung von Domains ein. Die dazu gestartete Seite, spricht von ein paar netten Feature, wie z.B. Telefonsupport aber auch die Standards wie Subdomains werden angeboten. Wer jetzt gleich seine Seiten zu Google umziehen möchte, oder dutzende neue registrieren möchte, muss noch warten. Derzeit läuft das Programm als “Invite-Only BETA”.Golem.de schreibt dazu:

Google ist überraschend ins Geschäft mit Domain-Registrierungen eingestiegen.

Allerdings finde ich das kein bisschen überraschend. Die ICANN fürt seit März 2013 neue TLDs ein und neben Endungen wie .berlin, dass sich die Stadt Berlin sicherte können auch Unternehmen mit entsprechender Größe und dem nötigen Kleingeld neue TLDs beantragen.

 Goggle  hat 101 neue Domains beantragt.

Goggle hat 101 neue Domains beantragt.

Und natürlich hat Google da ordentlich zugeschlagen. 101 Domains will der Konzern für sich. Darunter nicht nur die eigenen Produkte, wie “.youtube” oder “.gmail”, sondern auch “.blog”, “.game” etc.

Diese Domains müssen natürlich auch verwendbar sein und es wäre Quatsch das Registrieren und verwalten an andere zu delegieren. Und wenn man (Geschäfts-)Kunden binden möchte. Muss man auch andere Domainendungen anbieten. Ohne diese wäre eine komfortable Verwaltung mehrerer Domains sonst nicht möglich.
Ich bin nur gespannt, ob dem Unternehmen aus Mountainview nicht auch noch eine weitere Monetarisierungsmöglichkeit, durch Verschmelzung mit AdSense einfällt.

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Openproject_vs_Libreplan_quadratisch

15. June 2014
by Lioman
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Mit OpenSource Projekte planen

Muss man ein Projekt planen, kann man das natürlich mit allerlei Software tun. Es gibt kommerzielle Produkte und auch allerlei freie bzw. quelloffene Programme, die einen Projektmanager bei seiner Arbeit unterstützen sollen. Da man aber bei jeder Art von Projekt mit mehreren Personen zusammen arbeiten muss, bietet es sich eigentlich an, eben nicht alles auf dem heimischen Rechner im stillen Kämmerlein zu installieren, sondern auf einem Server eine wie auch immer geartete Planungssuite zu haben, auf dass dann alle Projektteilnehmer zugreifen können. Es gibt gerade für große Planungen sicher auch alle möglichen (kommerziellen) Dienste, aber die sollen hier kein Thema sein.

Bei meiner Recherche bin ich auf zwei interessante Möglichkeiten, die hier kurz vorstellen möchte.

Das Logo von LibrePlan

Das Bild von Regocasasnovas steht unter CC-BY-SA

LibrePlan

Ursprünglich hieß die Software NavalPlan und wurde ursprünglich vom Industrieministerium der galicischen Regionalregierung finanziert. Der Name lässt schon vermuten, dass es ursprünglich um Schiffe ging. Da das Ergebnis der Entwicklung aber universell einsetzbar war, benannte man die in Java geschriebene Software um und veröffentlichte sie 2010 auf Sourceforge.net. Nun steht die sehr umfangreiche Planungssuite unter AGPL und kann kann frei runtergeladen und unter Ubuntu sehr einfach über ein PPA installiert werden.

Um sie zu testen und mit ihr lokal zu arbeiten (es ging nur um ein Planspiel, so wurden alle Netzfunktionalitäten nicht gebraucht) hatte ich sie in einer virtuellen Maschine installiert. Das ging ohne Probleme und erste Tests waren wirklich vielversprechend. Man kann gut Abhängigkeiten von Phasen, etc abbilden, Milestones setzen und recht einfach per

Gantt-Chart in LibrePlan

Gantt-Chart in LibrePlan

Drag&Drop umplanen. Generell merkt man, dass LibrePlan durchdacht ist und gerade für große Infrastrukurprojekte entworfen ist. So kann man externe Firmen, Materialien, Kunden und eigene Ressourcen unter einer Oberfläche verwalten und auch QS-Maßnahmen durch entsprechende Formulare und Zuständigkeiten durchführen. Und für Kommunikation mit Kunden und Partnern, bzw. für die Dokumentation kann man, sofern man vorher fleißig Daten eingepflegt hat Berichte generieren und in diversen Formaten auch exportieren und per E-Mail verschicken.

Muss man mehr als ein Projekt planen, womöglich sogar ähnliche direkt hintereinander bietet LibrePlan auch die Möglichkeit Vorlagen zu erstellen, so muss man sich die gleiche Arbeit nicht zwei mal machen. Ein weiteres “Gimmick” ist eine App für Android, mit der jeder Mitarbeiter seine Arbeitspakete anschauen und bearbeiten kann.

Fazit

Ausgereifte Software, mit vielen Funktionen. Eher geeignet für große Projekte und/oder für Unternehmungen, die oft Projekte durchführen müssen. LibrePlan braucht allerdings ein paar Ressourcen, da ein Applikationsserver benötigt wird. So kann man die Projektsoftware nicht so einfach auf einem shared Hoster installieren.

 

Logo OpenProjectOpenProject

Da ich nun für ein zweites Projekt wirklich auf einen Webdienst angewiesen war, also nicht Lokal in der VM arbeiten konnte, und bei uberspace.de keinen eigenen Tomcat habe, fiel die Nutzung von LibrePlan ins Wasser und ich musste mich nach anderen Möglichkeiten umsehen. Schon nach kurzer Recherche stieß ich auf OpenProject, dass kurz zuvor in Version 3.0 erschienen war. Da die beiden Projekte sich ähneln, werde ich jetzt eher auf die Unterschiede eingehen. Auch hier kann man Arbeitspakete und deren Abhängigkeiten abbilden, die Software ist jedoch eher auf Softwareentwicklung ausgelegt. So gibt es direkte Anbindung an svn und git, sofern diese auf dem gleichen Server installiert sind (Commits können direkt im Paket angezeigt werden, wenn man in die Nachricht die Nummer angibt). Und es gibt ein Plugin, die die Arbeitsweise mit agiler Softwareschmieden (Strichwort: SCRUM) leicht machen sollen. Überhaupt gibt es ein paar spannende Plugins, die man hinzuschalten kann. Möchte man z.B. auch Dateien hinzufügen, Besprechungen verwalten (sehr praktisch!), eine eigene Projektwiki oder github.com anbinden kann man bei der Installation diese Extramodule aktivieren. Im Umkehrschluss heißt das: Benötigt man bestimmte Funktionen nicht, kann man sich den Serverplatz einfach sparen.

Auch OpenProject kann man vor der Installation auf dem eigenen Server testen. Und das noch komfortabler als LibrePlan. Man bekommt mit nur ein paar Klicks eine eigene Testinstanz, mit der man rumspielen kann. Nach 30 Tagen wird dann die Instanz und mit ihr alle Daten gelöscht.

Nachteile gibt es allerdings auch hier: OpenProject ist einfach noch nicht so komfortabel wie LibrePlan. Das fängt schon bei der Installation an. Es gibt zwar neuerdings deb-Pakete, dieses beinhaltet aber keine Plugins und man müsste diese dann von Hand nachinstallieren. Auch sonst ist alles ein bisschen starrer. So kann man Paketnamen und Beschreibungen nicht einfach editieren. Vielleicht ist dies auch beabsichtigt, ich hätte aber gerne die Option dazu. Auch kann man nicht so schön einfach Pakete oder ganze Arbeitspaketbäume per Drag & Drop umplanen. In vielen Fällen bleibt nichts anderes übrig, als Duplikate zu erstellen und die Originale dann zu löschen. Das ist besonders ärgerlich, wenn schon auf das Paket gearbeitet wurde und mit veränderter Paketnummer auch alle Verweise flöten gehen.

Fazit

Gute Software, die das Planen und Durchführen, vor allen Dingen von Softwareprojekten leicht macht. Gute Integration von VCS und nützliche Features, die sich durch Plugins an und ausschalten lassen. Dazu auch Shared Hoster geeignet. Wären die Abzüge in der B-Note nicht, wäre es eine perfekte Software. Aber schon jetzt ist OpenProject für kleinere und mittlere Unternehmungen geeignet.

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