Liomans Blog

42 ist die Antwort – aber wie lautet die Frage?


„Icon-Vim“ von User:ZyMOS, for the Open Icon Library - Open Icon Library. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

17. August 2014
by Lioman
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Vi/Vim auf einen Schlag verbessern

„Icon-Vim“ von User:ZyMOS, for the Open Icon Library - Open Icon Library. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Icon-Vim“ von User:ZyMOS, for the Open Icon LibraryOpen Icon Library. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Es gibt derzeit alle halbe Jahr irgendeinen neuen Texteditor, der irgendwas besonders toll oder schön machen soll. Github  hat erst kürzlich Atom veröffentlicht und zuvor galt Sublime Text als das Nonplusultra. Doch man muss eigentlich gar nicht so weit suchen, wenn man einen schnellen an die eigenen Bedürfnisse angepassten Texteditor braucht. Jede Linuxdistribution (und damit auch die meisten Server, die man so zu verwalten hat) bringen Vi bzw. Vim (die verbesserte Variante) mit. Neben emacs ist das  Textbearbeitungsurgestein und eigentlich ein Konsoleneditor, der ohne graphische Oberfläche daherkommt.

Neben der Mausunabhängikeit ist eine besondere Stärke die Erweiterbarkeit mit speziellen Modulen. So beschrieb ich hier schon einmal, wie man mit blogit.vim Blogposts in WordPress absetzt. Das ist aber nur eines von vielen Erweiterungen, die man für Vim herunterladen kann, um Autovervollständigung, Syntaxhighlighting oder besondere Themes zu aktivieren. Ist Vim einmal mit  sudo apt-get install vim installiert, kann man  das Programm perfekt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und der Editor bleibt trotzdem sehr schlank und performant.

mit ",z" kommt man in den Zenmode

mit “,z” kommt man in den Zenmode

Möchte man mit der Konfiguration nicht bei null beginnen, gibt es mit  The Ultimate Vimrc schon mal ein gutes Anfangsset. Das Projekt wird von amix auf github gehostet und ist mit nur zwei Befehlen ganz einfach installiert.

Das Paket bringt neben fünf Colorthemes und einer direkten Gitanbindung eine ganze Reihe von Erweiterungen, die ich hier nicht gesondert aufzähle, denn die vollständige Liste befindet sich auf der Seite des Projekts. Aber auch was Komfort angeht wird ein bisschen etwas geändert. Der <leader> wird von “\” auf “,”  gestellt, was gerade auf der deutschen Tastatur viel einfacher ( und damit schneller ) handzuhaben ist.

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1. July 2014
by Lioman
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Android: Backups per Konsole

Android logo

Bild von Google steht unter CC-BY-SA

Mal wieder ein Artikel, eher in die Kategorie: Notiz-an-mich-selbst fällt.  Immer mal wieder, wenn ich auf meinem HTC OneX eine neue alternative ROM einspielen möchte, möchte ich zur Sicherheit ein vollständiges Backup machen. Jedes mal schmeiße ich Google an, um mir den entsprechenden Befehl herauszusuchen (Meistens lande ich bei Linux Und Ich).

In Zukunft kann ich das hier hoffentlich einfacher finden. Aber nun zur Anleitung:

Das Gerät muss im USB-Debuggingmodus an den Rechner angeschlossen werden. Mit dem Befehl:

wird im aktuellen Verzeichnis die Backupdatei mit aktuellem Datum als Name erstellt. Unter Ubuntu muss man noch ein sudo  voranstellen, da sonst das System den Zugriff auf das Gerät verwaltet. Nun muss man nur noch auf dem Androiden das Backup bestätigen und das Backup läuft.

Das kann dann aber (je nach Gerät und “Füllstand”) ein bisschen dauern…

Möchte man ein Backup wieder einspielen, kann man dies mit  adb restore BACKUPDATEI.adb  tun

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24. June 2014
by Lioman
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Google – Jetzt auch noch Domains

Ein Generalist

Google wird mehr und mehr ein Internetgeneralist. Google ist schon lange nicht mehr einfach nur ein Suchmaschinenanbieter. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren mehr und mehr seine Geschäftsfelder auf andere Bereiche ausgeweitet. Dabei sind nicht nur einfach mehr Datenquellen für die Suche entstanden, sondern auch Infrastruktur, die überhaupt erst den Zugang zum Netz ermöglichen. Ein Beispiel wäre Google Fiber (derzeit nur in den USA), aber auch kostenloses WIFI-Hotspots in Unternehmen (noch eher ein Gerücht), oder auch die (sehr schnellen) DNS-Server.

Laut diverser Artikel steigt Google nun auch in das Geschäft mit der Registrierung von Domains ein. Die dazu gestartete Seite, spricht von ein paar netten Feature, wie z.B. Telefonsupport aber auch die Standards wie Subdomains werden angeboten. Wer jetzt gleich seine Seiten zu Google umziehen möchte, oder dutzende neue registrieren möchte, muss noch warten. Derzeit läuft das Programm als “Invite-Only BETA”.Golem.de schreibt dazu:

Google ist überraschend ins Geschäft mit Domain-Registrierungen eingestiegen.

Allerdings finde ich das kein bisschen überraschend. Die ICANN fürt seit März 2013 neue TLDs ein und neben Endungen wie .berlin, dass sich die Stadt Berlin sicherte können auch Unternehmen mit entsprechender Größe und dem nötigen Kleingeld neue TLDs beantragen.

 Goggle  hat 101 neue Domains beantragt.

Goggle hat 101 neue Domains beantragt.

Und natürlich hat Google da ordentlich zugeschlagen. 101 Domains will der Konzern für sich. Darunter nicht nur die eigenen Produkte, wie “.youtube” oder “.gmail”, sondern auch “.blog”, “.game” etc.

Diese Domains müssen natürlich auch verwendbar sein und es wäre Quatsch das Registrieren und verwalten an andere zu delegieren. Und wenn man (Geschäfts-)Kunden binden möchte. Muss man auch andere Domainendungen anbieten. Ohne diese wäre eine komfortable Verwaltung mehrerer Domains sonst nicht möglich.
Ich bin nur gespannt, ob dem Unternehmen aus Mountainview nicht auch noch eine weitere Monetarisierungsmöglichkeit, durch Verschmelzung mit AdSense einfällt.

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